Der Posaunist und Komponist Mike Svoboda wurde 1960 auf der Pazifikinsel Guam geboren und kam 1982 nach Deutschland. Durch den Austausch mit Komponisten wie Karlheinz Stockhausen, Peter Eötvös, Helmut Lachenmann und Wolfgang Rihm brachte Svoboda in den vergangenen Jahren mehr als 400 Werke zur Uraufführung. Auf zahlreichen CDs, die zum Teil mit dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet wurden, ist Svobodas Arbeit als Interpret und Komponist dokumentiert. 2008 wurde Svoboda mit dem Praetorius-Preis des Landes Niedersachsen in der Kategorie „Musikinnovation“ ausgezeichnet. Seit 2007 ist Svoboda Professor für Posaune und neue Kammermusik in Basel.
Welche Musik macht Sie stark?
Gelungene.
Bei welcher Musik werden Sie schwach?
Gelungene.
Bei welcher Musik stellen Sie sofort das Radio ab?
Politically-correcte Edelbrösel.
Mit welcher Melodie sollte Ihr Handy klingeln?
Keiner.
Wenn Sie „König von Deutschland“ wären:
Was würden Sie als Erstes tun?
Delegieren.
Wie hieß Ihre erste Schallplatte?
„My wife cooks me fish“.
Welches ist Ihr Lieblingslied von den Beatles?
„Yesterday“.
Auf wen oder was können Sie am ehesten verzichten?
Fernsehen.
Welches Musikstück erinnert Sie an das erste Rendezvous oder an den ersten Kuss?
Elton Johns „Crocodile Rock“.
Woran starb Mozart?
Nachdem er als Ghostwriter für Rossini weiter gearbeitet hatte,
starb er im hohen Alter im Schlaf.
Welche Musik soll zu Ihrer Beerdigung erklingen?
Mozarts „Requiem“. Think big.