Jehan Alain: Monodie pour Flûte seule (1938), Leduc AL 29229 (1999)
Pan steigert sich leise anschwellend zum impressiven Forte und dann verhallt es auch schon im dreifachen piano: Dieses sich an die berühmten Soli französischer Impressionisten anreihende Poem des Vater der Organistin Marie-Claire Alain schult und fordert gehörige Tonbildung ausschließlich in der unteren Oktave. (2–3).
Robert Woodcock: Concerto Nr. 5 für 2 Sopranblockflöten, Streicher und B.c. C-Dur, hrsg. von Grete Zahn, Doblinger 18608 (1999)
Ein lustiges, technisch-musikalisch nicht allzu anspruchsvolles dreisätziges Concertino im Geiste Albinonis und Vivaldis. (2–3).
Franz Xaver Gebel: 6. Streichquintett Es-Dur op. 25, Partitur und Stimmen, Edition Gravis EG 540
Das viersätzige, kontrastreiche Quintett, spritzig, empfindsam und im Finale mutig zupackend, ist zwar in der fünften Stimme auch für Cello komponiert, in der Praxis am besten einem Kontrabass zu übertragen. (4–5).
Johann Ladislaus Dussek: Vier leichte Sonaten für Klavier mit begleitender Violine ad lib op. 46, hrsg. von Gerhard Schroth, Bossey & Hawkes/Bote & Bock 2000
Diese technisch wenig anspruchsvollen zweisätzigen Klaviersonaten, reizvoll, gefällig, können alleine – oder diesmal umgekehrt – von einer Violine „begleitet” werden. Auf der zugegebenen CD sind zu Übungszwecken beide Parts getrennt „abrufbar” (2).
Camillo Schumann: Sonate für Flöte und Klavier op. 123, Zimmermann ZM 33650
Diese Entdeckung und zugleich Erstveröffentlichung des von Joseph Joachim „rühmenswert” titulierten sächsischen Komponisten bereichert das spärliche romantische Flötenrepertoire. (3).