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57 Jahre nach der Zerstörung des Konzertsaales der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig ist die Zeit der Provisorien zu Ende: am 2. April wurde der Öffentlichkeit ein nagelneuer Konzertsaal übergeben (unser Bild).
57 Jahre nach der Zerstörung des Konzertsaales der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig ist die Zeit der Provisorien zu Ende: am 2. April wurde der Öffentlichkeit ein nagelneuer Konzertsaal übergeben (unser Bild).Der Neubau ist von einfachem monolithischen Charakter und wurde nach einem Entwurf des Dortmunder Architekten Eckhard Gerber am exakt gleichen Standort des zerstörten Saales im Innenhof des Hochschulgebäudes errichtet. Seine Feuerprobe hat er auch schon bestanden. Im Eröffnungskonzert spielte das Hochschulorchester unter der Leitung von Fabio Luisi Wagners Meistersinger-Vorspiel und die erste Sinfonie von Gustav Mahler. Das Orchesterpodium war bis zum letzten Quadratzentimeter besetzt, die sinfonische „Obergrenze“ war erreicht. Und die Studenten spielten Mahler so frisch und motiviert, dass sich manches Profi-Orchester ein Beispiel nehmen konnte. Im Mai sind weitere Höhepunkte zu erwarten: Anlässlich der Festtage der Hochschule (19. bis 31. Mai) hat Joachim Herz Mozarts „Cosi fan tutte“ für Studenten der Musikhochschule inszeniert. Weiterhin werden eine Musical-Uraufführung von Stephan König, Jazzkonzerte, Neue Musik und ein Schauspielprojekt zu erleben sein.