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Preis für Originalität: Das Ensemble the HEADS der Hochschule für Künste Bremen. Foto: D-bü / Petar Pavlov
Preis für Originalität: Das Ensemble the HEADS der Hochschule für Künste Bremen. Foto: D-bü / Petar Pavlov
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Ein Forum für Kreativität und Austausch

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Die dritte Ausgabe des Hochschulwettbewerbs D-bü fand in Trossingen statt
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„Alles außer gewöhnlich“ ist der D-bü-Wettbewerb der Deutschen Musikhochschulen (RKM) überschrieben, der in seiner dritten Ausgabe vom 24. bis zum 28. Mai von der Staatlichen Hochschule für Musik Trossingen ausgerichtet wurde. Acht Ensembles aus ganz Deutschland hatten sich für das Finale qualifiziert und an außergewöhnlichen Orten besondere Konzertprojekte präsentiert. Den Preis für die originellste Aufführung entführte das Ensemble the HEAD an die Hochschule für Künste Bremen.

Für eine Woche wandelte sich die Hochschule für Musik Trossingen und das angrenzende Hohner-Areal in einen großen Zukunfts-Campus. Fast 80 Studierende aus allen Musikhochschulen Deutschlands tauschten sich hier mit Gleichgesinnten aus, konzertierten, forschten, lernten voneinander und diskutierten nächtelang – alle auf der Suche nach neuen Konzertformaten und Aufführungsformen fernab der gängigen Konzertpraxis. Denn das ist der Kern dieses besonderen, vom Bundesminis­terium für Bildung und Forschung geförderten Wettbewerbs, in dem Themen wie Innovation und Originalität sowie die Nachhaltigkeit der Formate im Vordergrund stehen.

Nach diesen Kriterien wurden auch die drei mit jeweils 4.000 Euro dotierten Preise vergeben: den Preis für Originalität, ein Preis für Wiederaufführbarkeit und für Nachhaltigkeit der Formentwicklung, der an „eine Art ensemble“ der Hochschule für Musik Freiburg ging, sowie den Preis für Publikumserfolg, die „die Oneironauten“ der Hochschule für Musik Nürnberg errangen. Zusätzlich wurde in diesem Jahr ein mit 2.000 Euro dotierter Sonderpreis „für ein herausragendes Programm mit besonderer gesellschaftlicher Relevanz“ an die Deutsch-Iranerin Muriel Razavi von der Hochschule für Musik und Theater Hamburg vergeben.

Dass bei der intensiven Arbeit und Reflektion sowohl der Ensembles als auch der studentischen Jury ein besonderer Geist entstanden ist, spürte auch die RKM-Vorsitzende und Präsidentin der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover Prof. Susanne Rode-Breymann: „In Trossingen war ein ganz ausgezeichnetes Best-practice -Beispiel von D-bü zu erleben: Es hat sich gezeigt, was D-bü sein kann – ein Forum für Kreativität an tollen Locations, für Reflexion über Musik, Kultur sowie die eigene künstlerische Position, für einen lebendigen Austausch und intensive Gespräche“, freut sie sich über die 3. Ausgabe des D-bü-Wettbewerbs nach Berlin und Hamburg, diesmal im ländlichen Raum mit Aufführungsorten wie alten Fabriken in Trossingen und Rottweil, dem Museum Narrenschopf in Bad Dürrheim sowie dem Bahnbetriebswerk und dem alten Krematorium in Tuttlingen.

Nachzulesen und vor allem zu hören sind Informationen über den Wettbewerb und Ausschnitte aus den Beiträgen auf der Website: www.d-bue.de

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