Halle - Das Thalia Theater in Halle hat für seine Inszenierung «Opferpopp» einen von drei ersten "Preisen für kulturelle Bildung» erhalten. Der von Kulturstaatsminister Bernd Neumann (CDU) ins Leben gerufenen Preis ist mit 20 000 Euro dotiert.
Das Stück, das 2007 von Mirko Borscht in Szene gesetzt wurde, zeige Jugendliche aus einem schwierigen sozialen Umfeld, die ihre Probleme auf der Bühne künstlerisch verarbeiten, sagte ein Sprecher der Theater, Oper und Orchester GmbH in Halle. Der Preis hatte sich an Projekte von Theatern, Chören, Orchestern, Museen, Ausstellungshäuser, Galerien, Literaturhäusern, Bibliotheken und freien Gruppen gerichtet. Zu den Auswahlkriterien gehörten unter anderem der bundesweite Modellcharakter der Projekte und die Ausrichtung auf unterrepräsentierte Zielgruppen.