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Matthias Pannes.
Bundesgeschäftsführer Matthias Pannes. Foto: VdM
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Verband hofft auf Öffnung von Musikschulen in allen Ländern

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Bonn - Der Verband Deutscher Musikschulen hofft darauf, dass bald wieder in allen Bundesländern die kommunalen und privaten Musikschulen öffnen dürfen. Bisher sei nur noch in Hessen und Sachsen der Unterricht verboten, sagte Bundesgeschäftsführer Matthias Pannes der Deutschen Presse-Agentur.

Auch in Nordrhein-Westfalen waren die Musikschulen wegen des Teil-Lockdowns zunächst dicht. Jedoch änderte das Land seine Coronaschutzverordnung, so dass von diesem Donnerstag an Kinder wieder zu ihren Flöten-, Gitarren- oder Klavierstunden gehen konnten. Damit trage man dem Gedanken einer möglichst einheitlichen Umsetzung der Bund-Länder-Beschlüsse vom 28. Oktober Rechnung, erklärte das NRW-Kulturministerium am Mittwoch. Der Musikschulverband begrüßte das Umdenken.

Im November müssen laut der Einigung von Bund und Ländern Freizeiteinrichtungen aus Infektionsschutzgründen schließen, dazu gehören zum Beispiel Kinos und Museen. «Musikschulen sind öffentliche Bildungseinrichtungen», sagte Pannes. Deshalb dürften sie offen bleiben. Außerdem gebe es bewährte Hygienekonzepte, die mit den jeweiligen Gesundheitsämtern abgestimmt seien. In Niedersachsen zum Beispiel müssen Lehrende und Schüler eine Mund-Nase-Bedeckung tragen. Auch Gruppenunterricht sei möglich, wenn die Abstände eingehalten werden können, hieß es vom Landesverband.

Bundesweit haben die kommunalen und privaten Musikschulen rund 1,4 Millionen Schülerinnen und Schüler, die Mehrheit im Alter zwischen 4 und 18 Jahren. Allein im Bundesverband sind 931 Einrichtungen organisiert. Häufig kooperieren sie mit Kitas und Schulen.

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