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„Bündnisse für Bildung“: Millionenförderung des Bundesbildungsministeriums für Musikschulverband, Chorverband und andere

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„Kultur macht stark“: Bundesbildungsministerin Annette Schavan hat heute bekannt gegeben, welche Verbände, Projekte und Initiativen für das Programm „Bündnisse für Bildung“ ausgewählt wurden. 163 bundesweit tätige Verbände und Initiativen der außerschulischen Bildung haben sich um die immerhin insgesamt 230 Millionen Euro beworben, die das Bildungsministerium zur Verfügung stellt.

In dem Programm geht es darum, bildungsbenachteiligten Kindern und Jugendlichen Bildungschancen zu vermitteln. Voraussetzung für die „Gewinner“ ist, dass sie mit mindestens zwei weiteren Kooperationspartnern auf lokaler Ebene „Bündnisse für Bildung“ anbieten. Der Schwerpunkt des Programms liegt auf der kulturellen Bildung, „weil sich junge Menschen dadurch neue Ausdrucksformen erschließen können, die ihrer individuellen Entwicklung und ihrem Bildungserfolg entscheidend zugutekommen“, so die Ministerin.

35 der Bewerber wurden nun ausgewählt und dürfen sich über zum Teil erhebliche Geldbeträge freuen. Die größten Summe (bis zu 20 Millionen Euro über einen Zeitraum von fünf Jahren) gehen dabei an den Verband deutscher Musikschulen (VdM), die Bundesvereinigung Kulturelle Jugendbildung und den Deutschen Volkshochschulverband. Eine Förderung von bis zu 10 Millionen Euro erhalten unter anderem der Deutsche Chorverband und der Deutsche Bühnenverein. Der Bundesverband Popularmusik und der Bundesverband Tanz in Schulen erhalten (unter anderen) bis zu 6 Millionen Euro, bis zu 3 Millionen Euro gehen an die Bundesvereinigung deutscher Orchesterverbände (BDO). Zahlreiche weitere künstlerische oder soziale Verbände und Initiativen gehören ebenfalls zu den Geförderten.

Ein „Paukenschlag für die musikalische Bildung“ – so überschreibt der Verband deutscher Musikschulen seine heutige Pressemitteilung. VdM-Vorsitzender Winfried Richter kommentiert: „Wir freuen uns sehr, dass der Ankündigung von Ministerin Schavan zur Stärkung kultureller Bildung hiermit sichtbar eine politische Großtat folgt.“ BDO-Präsident Ernst Burgbacher MdB zeigte sich „hoch erfreut, dass die Jury Musikvereine als einen der wichtigsten Träger instrumentaler musikalischer Bildung im außerschulischen Bereich anerkennt und der instrumentalen Laienmusik dieses nachhaltige, in der Breite wirkende Förderinstrument zur Verfügung stellt.“

 

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