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Eye Can Hear It – eine multimediale Performance

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Das musikalische Malen und Zeichnen in Interaktion – „Malklangwand Rhythm-Pic III“®
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Die Musikalisierung der Künste hat längst begonnen. An der von Jürgen Schmid-Mittag entwickelten „Malklangwand Rhythm-Pic III“® lässt sich Musikalisches und Bildnerisches gleichzeitig erarbeiten. Seine Arbeiten präsentiert der Künstler am Freitag, 5. Oktober, beim Regensburger Medienkongress.

Die Musikalisierung der Künste hat längst begonnen. An der von Jürgen Schmid-Mittag entwickelten „Malklangwand Rhythm-Pic III“® lässt sich Musikalisches und Bildnerisches gleichzeitig erarbeiten. Seine Arbeiten präsentiert der Künstler am Freitag, 5. Oktober, beim Regensburger Medienkongress.Die Malfläche dieses elektronischen Instrumentes wurde mit Sensoren ausgestattet, welche einen Computer und Klangmodule ansteuern: eine malerische oder zeichnerische Spur oder ein Farbschlag auf dem darüber gespannten Malpapier erbringt also simultan ein (frei wählbares) Klanggebilde (siehe Klangwand rechts oben).

Dabei geht es dem „Schlagenden Malzeuger“ Schmid-Mittag nicht so sehr darum, Musik in visueller Form zu verwirklichen oder Formen und Farben in Klänge zu übersetzen, als vielmehr darum, eine Art Konvergenz zu schaffen von bildender Kunst und Musik. „An den Seiten der Malwand sind Transportrollen und Elektromotoren angebracht, welche das bildnerisch Erarbeitete analog zur Musik abtransportieren (also: Ein Bild „verklingt“).

Zurzeit bespannt Schmid-Mittag seine Klangwand mit Malpapier in der Form eines Endlosbandes: über ein Fußpedal steuert er die Zeiteinheiten für das Verschwinden und (auch wieder in Analogie zur Musik) „leitmotivische“ Wiederauftauchen von Bildsequenzen.

Unser Foto rechts zeigt Jürgen Schmid-Mittag mit den vom ihm verwendeten Pinselhandschuhen. Diese sind verlängerte Pinselfinger, die er auch als Schlagstöcke einsetzt. Die dadurch hervorgerufenen Vibrationen werden mittels Elektronik in Klänge umgesetzt. Schmid-Mittags „Tafelbilder“ gewinnen durch das Endlosband eine zeitliche Dimension analog zur Musik.

Programmtopoi: Vom Geräusch als erstem grafischen Signalwert über die klingende Farbfläche bis hin zur möglichen Ekstase einer vielgestaltigen Gesamtwahrnehmung.

Beide hände führen stifte + pinsel – führen klänge + musik – führen worte + gesang – führen den bewegten Körper – führen Musikbilder + Bildmusiken – führen den digital gesplissten Körper wieder zur Ganzheit im Ausdruck.

Fotografen dieser Seite: Jürgen Schmid-Mittag (Bild oben) und W. Broy (unten).

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