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Hamburg: 3. Triennale der Photographie Mitte April bis Mitte Juni 2005 +++ Private Technische Kunstschulen in Hamburg, Rostock und Berlin +++ Ahrenshooper und Schwaaner Künstler in neuem Licht
Hamburg: 3. Triennale der Photographie Mitte April bis Mitte Juni 2005
Hamburg (ots) - Die 3. Triennale der Photographie Hamburg findet von Mitte April bis Mitte Juni 2005 statt. Neun Museen und kulturelle Institutionen haben vereinbart unter dem Motto "Archiv der Gegenwart" dem Profil der Häuser individuelle Ausstellungen für die Triennale der Photographie zu konzipieren. Die Triennale wird 2005 erneut auf die Bedeutung der Photographie verweisen und Hamburg als "Hauptstadt der Photographie" verfestigen. Mit dem gerade eröffneten Internationalen Haus der Photographie und der Bereitschaft aller großen Museen und kulturellen Institutionen, sich zwei Monate lang mit Photographie auseinander zu setzen, wird sicherlich auch international wieder große Beachtung finden und Hamburg als Medienstandort stärken.
Die 3. Triennale der Photographie Hamburg wird von der Triennale GmbH durchgeführt, die durch das Kuratorium (je einem Vertreter der Kunsthalle, dem Museum für Kunst und Gewerbe, der Deichtorhallen/Internationalen Haus der Photographie, des Kunsthauses, des Kunstvereins, der Freien Akademie der Künste, des Altonaer Museums, dem Museum für Hamburgische Geschichte und dem Museum der Arbeit) bestimmt wurde.
Private Technische Kunstschulen in Hamburg, Rostock und Berlin
Rostock (ddp-nrd). Die Hamburger Technische Kunstschule wurde als private Einrichtung 1987 gegründet und hat heute 500 Studenten. Als zweite derartige Berufsfachschule für Kommunikationsdesign folgte 2000 die Rostocker Technische Kunstschule, an der etwa 100 Kommilitonen lernen. Jüngstes Mitglied im Trio ist die 2001 etablierte Berliner Einrichtung mit 400 Studenten. Die Kunstschulen setzen auf individuelle Ausbildung mit drei Semestern Grundstudium und anschließendem Fachstudium von ebenfalls drei Semestern. Das Fächerangebot reicht vom Aktzeichnen über Comic, Illustration über Layout, 3-D-Animation, Web-Design bis zu Multimedia.
Semesterbeginn ist jeweils Anfang April und Anfang Oktober. Die monatlichen Studiengebühren liegen bei 330 Euro. Die Kunstschulen (www.htk-hamburg.de) sind von den entsprechenden Landesbehörden BAföG-anerkannt. Als einmalige Kosten fallen 160 Euro Einschreibgebühr und 160 Euro Prüfungsgebühr an. Für die Bewerbung reicht ein Realschulabschluss. Zur Aufnahmeprüfung muss eine Mappe mit 20 bis 25 eigenen künstlerischen Arbeiten vorgelegt werden.
Ahrenshooper und Schwaaner Künstler in neuem Licht
Rostock (ddp-nrd). Den Künstlerkolonien Ahrenshoop und Schwaan ist eine neue ständige Ausstellung im Rostocker Kulturhistorischen Museum gewidmet. Die Schau «Landschaft im Licht» präsentiert rund 40 Gemälde aus der Zeit Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts. Die Bilder wurden nach den Themen Frühling und Frühstimmung, Sommer und Tag sowie Herbst und Abendstimmung geordnet, wie Museumsleiterin Heidrun Lorenzen am Mittwoch sagte.
Die Künstler der beiden Kolonien in Mecklenburg und Vorpommern verhalfen der Freilichtmalerei in Deutschland zum Durchbruch. Felder, Weiden, Dörfer, Flusslandschaften, die Ostsee und Boddengewässer gehörten zu ihren bevorzugten Motiven. Franz Bunke, Rudolf Bartels und Erich Venzmer in Schwaan sowie Paul Müller-Kaempff, Anna Gerresheim und Elisabeth von Eicken in Ahrenshoop waren wichtige Vertreter.
In der neuen Schau im Rostocker Kloster zum Heiligen Kreuz sind etwa 10 der 40 Gemälde erstmals zu sehen. Darunter sind die Bilder «Strand bei Graal» von Karl Rettich, «Boddenlandschaft» von Erich Theodor Holtz und «Septembertag auf dem Fischland» von Hedwig Holtz-Sommer. Erstmals werden auch Skizzenbücher des Ahrenshooper Seemanns Alfred Krohn gezeigt. Alle 40 Werke stammen aus der eigenen Sammlung des Museums, die 88 Gemälde umfasst.