Body
München: Heinz Rudolf Kunze spielt Arzt in ARD-Ferhsehserie +++ München: Bayerische Fernsehpreise verliehen
München: Heinz Rudolf Kunze spielt Arzt in ARD-Ferhsehserie
München (ddp). Sänger Heinz Rudolf Kunze (50) hat am Dienstag (21.05 Uhr) als Dr. Sitzler TV-Premiere in der ARD-Arztserie «In aller Freundschaft». In der Episode Nummer 351 «Alter schützt vor Torheit nicht» spielt der Musiker einen Gutachter der Krankenkassen und verliebt sich dabei in die Anästhesieärztin Kathrin Globisch (Andrea Kathrin Loewig). Verwaltungschefin Sarah Marquardt (Alexa Maria Surholt) verlangt daraufhin von Globisch, sie solle sich intensiv um Sitzler «kümmern». Denn die Sachsenklinik ist durch die Zahlungsverweigerung mehrerer Krankenkassen wieder in eine finanzielle Schieflage geraten.
Kunze selbst bezeichnete die Figur des Dr. Sitzler nach Angaben der ARD als «eine ziemlich unangenehme Stinkstiefelrolle». Er gebe «so eine Art Kontrolleur, der in die Klinik kommt und dort nachweisen soll, dass das Team schlecht gewirtschaftet hat». Das habe ihm «wahnsinnig viel Spaß gemacht» und er sei um eine tolle Erfahrung reicher. Nach den zwei Drehtagen sei er allerdings «fix und fertig» gewesen und im Hotel «beinahe ins Koma gefallen», weil er es als eine Art Gehirnwäsche empfunden habe, in eine andere Rolle zu schlüpfen. «Wenn man das nicht gewohnt ist, ist das wahnsinnig anstrengend.» Wochenlang habe er dafür seinen Text «gebimmst».
München: Bayerische Fernsehpreise verliehen
München (ddp-bay). Nach Verzögerungen durch einen Stromausfall sind am Freitagabend im Münchner Prinzregententheater die Bayerischen Fernsehpreise verliehen worden. Bereits wenige Minuten nach Beginn der Gala trat die Panne auf und veranlasste Moderator Thomas Hermanns und mehrere prominente Gäste zu einem rund 20-minütigen Improvisationsprogramm.
Dabei sangen zur Begeisterung des Publikum unter anderem die drei bayerischen «Tatort»-Kommissare Miroslav Nemec, Udo Wachtveitl und Michael Fitz eine umgetextete Version des Hans-Albers-Klassikers «Auf der Reeperbahn nachts um halb eins».
Als weiterer Höhepunkt der Gala wurde der Moderator Frank Elstner bei stehenden Ovationen mit dem Ehrenpreis für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Ministerpräsident Edmund Stoiber (CSU) würdigte den 65-Jährigen als «Pionier des deutschen Fernsehens». Elstner versprach den Zuschauern: «Ich schwöre Ihnen, ich strenge mich weiterhin an. Ich sehe dies als Ansporn weiterzumachen.»
Als beste Darsteller wurden ausgezeichnet: Rosemarie Fendel («Das zweite Leben», ARD), Saskia Vester («KDD - Kriminaldauerdienst», ZDF), Christian Ulmen («Dr. Psycho», ProSieben) und Friedrich von Thun («Helen, Fred und Ted», ARD). Dieser scherzte auf der Bühne: «Eigentlich war´s fällig» und verwies darauf, dass er beim Fernsehpreis bereits als Moderator und Laudator in Erscheinung getreten war. «Jetzt bin ich Triumphator», rief Thun und strahlte.
Cordula Stratmann durfte sich für ihr Spiel in der Sat.1-Comedy-Reihe «Schillerstraße», aus der sie inzwischen ausgestiegen ist, über einen Blauen Panther freuen. Die Düsseldorferin hielt ihre gesamte Dankesrede - nach eigenen Worten dank Übersetzung durch einen «native speaker» - auf Bayerisch. Der Nachwuchsförderpreis ging an Schauspielerin Rosalie Thomass.
Der Bayerische Fernsehpreis wird seit 1989 von der Staatsregierung verliehen. Er war in diesem Jahr mit insgesamt 127 000 Euro dotiert. ProSieben strahlt eine Aufzeichnung der Gala am Samstag um 22.45 Uhr aus.