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5.8.: musik und kirche aktuell +++ musik und kirche

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Königsteiner Jehmlich-Orgel auf CD +++ Dresdner Kreuzchor startet in neues Schuljahr +++ Alte Orgel in Möschlitz restauriert

Königsteiner Jehmlich-Orgel auf CD
Königstein (ddp-lsc). Der Klang der sanierten Jehmlich-Orgel in, der Garnisonskirche auf der Festung Königstein wird auf CD gebannt. Die Aufnahmen sind Mitschnitte aus der in diesem Jahr bereits zum dritten Mal veranstalteten Konzertreihe am Sonntag. Unter anderem erklingen Werke von Schütz, Pachelbel, Bach, Mendelssohn-Bartholdy, Dvorak und Camillo Schumann. Die CD soll am 15. August erscheinen. Sie ist zunächst nur auf der Festung erhältlich.
Die Orgel wurde nach umfangreicher Sanierung am Pfingstfest vor zwei Jahren wieder in den Dienst genommen. Ein besonderes Merkmal ist die verhältnismäßig geringe Zahl von lediglich 16 Registern.

Dresdner Kreuzchor startet in neues Schuljahr
Dresden (ddp). Mit einem Gottesdienst in der Kreuzkirche der sächsischen Landeshauptstadt hat am Sonntag für den Dresdner Kreuzchor das neue Schul- und Chorjahr begonnen. Unter den 140 Jungen, die dem fast 800 Jahre alten Chor angehören, sind in diesem Jahr 23 neue Sänger. Sie wurden in die vierte Klasse der Internatsschule aufgenommen. Geplant sind in dieser Saison neben mehr als 60 Auftritten in Dresden unter anderem Gastspiele in Berlin, Köln und Braunschweig, wie Kreuzkantor Roderich Kreile sagte. Höhepunkt wird die erste Konzertreise des Chores nach Südamerika sein.
Die Geschichte des Kreuzchores geht zurück bis ins Jahr 1300. Wesentlich geformt haben den Chor in der jüngeren Vergangenheit die Kreuzkantoren Rudolf Mauersberger (1930-1971) und Martin Flämig (1971-1991). In jedem Schuljahr werden nach einer Eignungsprüfung rund 25 Neun- bis Zehnjährige in den Chor neu aufgenommen. Sie gehören ihm an, bis sie das Abitur ablegen.
(www.kreuzchor.de)

Alte Orgel in Möschlitz restauriert
Möschlitz (ddp-lth). Die historische Orgel in der Kirche von Möschlitz im Saale-Orla-Kreis erklingt wieder hell und klar. Das 1878 von dem sächsischen Meister Richard Kreutzbach gebaute Instrument wurde nach umfassender Restaurierung am Sonntag mit einem Festgottesdienst eingeweiht. Bei der Sanierung erhielt das Instrument nicht nur einen neuen Winderzeuger. Nach Angaben des Thüringer Wirtschaftsministeriums wurden auch das Pfeifenwerk und die Klaviaturen überholt sowie verschlissene Teile der Ton- und Registertraktur ersetzt. Die Restaurierung kostete rund 14 700 Euro, das Thüringer Wirtschaftsministerium hatte die Arbeiten mit knapp 5000 Euro aus Lottomitteln unterstützt.
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