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7.8.: film und tv aktuell +++ film und tv

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Fünf deutsche Filme im Wettbewerb von Hiroshima +++ Rinkes Nibelungen-Fassung im August auf dem Bildschirm +++ WDR und radio nrw behaupten Spitzenpositionen im Quotenkampf +++ 20 deutsche Filme und Koproduktionen beim Filmfestival in Montreal +++ Fantasy Filmfestival gastiert in Köln

Fünf deutsche Filme im Wettbewerb von Hiroshima
München (ddp). Auf dem 9. Hiroshima International Animation Film Festival (22.- 26. August) laufen fünf deutsche Streifen im Wettbewerb. Insgesamt werden 14 deutsche Filme und eine Koproduktion bei dem Kurzfilmfestival gezeigt, wie die Export-Union des Deutschen Films am Dienstag in München mitteilte. Der Sieger der Konkurrenz qualifiziere sich automatisch für den Wettbewerb um den «Oscar» für den besten kurzen Animationsfilm.
In der Wettbewerbssektion des Festivals - einem der «wichtigsten Filmereignisse seiner Art» - konkurrieren als deutsche Beiträge «Das Rad» von Heidi Wittlinger, Chris Stenner und Arvid Uibel, «Der Seher» von Marco Schirmer und Sandy Lewanscheck, die deutsch-polnische Koproduktion «Mouse» von Wojtek Wawszczyk, «Where ist Frank?» von Angela Jedek und «Wer zuletzt lacht...» von Oliver Stephan.
Der Schwerpunkt der alle zwei Jahre stattfindenden Veranstaltung liegt auf Filmen, die sich mit den Themen Frieden und internationale Verständigung beschäftigen. Die Streifen dürfen bis zu 30 Minuten lang sein.

Rinkes Nibelungen-Fassung im August auf dem Bildschirm
Mainz (ddp). Die Nibelungen-Fassung von Moritz Rinke wird am 17. August zum ersten Mal im Fernsehen zu sehen sein. Die Inszenierung von Regisseur Dieter Wedel hat am selben Tag bei den Wormser Nibelungen-Festspielen Premiere. 3sat zeigt diese aber nicht live, sondern überträgt ab 21.00 Uhr eine Aufzeichnung der Generalprobe vom Vortag, wie der Sender am Dienstag in Mainz mitteilte. Diese soll dann auch im ZDF Theaterkanal am 7., 12., 17. und 22. September ausgestrahlt werden. Das ZDF zeigt am 29. September eine spezielle Fassung.
In dem «besten Krimi aller Zeiten» um den Drachentöter Siegfried und dessen sagenhaften Schatz stehen Mario Adorf, André Eisermann, Götz Schubert, Maria Schrader und Judith Rosmair auf der Bühne.

WDR und radio nrw behaupten Spitzenpositionen im Quotenkampf
Köln/Oberhausen (ddp-nrw). Der Westdeutsche Rundfunk (WDR) und radio NRW behaupten ihre Spitzenpositionen auf dem nordrhein-westfälischen Radiomarkt. 7,28 Millionen Hörer gaben an, im Zeitraum von montags bis freitags eine WDR-Welle gehört zu haben, berichtete ein Sprecher des Senders am Mittwoch in Köln. Damit habe der WDR mit seinen fünf Hörfunkprogrammen erneut mehr als die Hälfte (53,4 Prozent) der NRW-Bevölkerung ab 14 Jahre erreicht und seine Quote leicht steigern können: Bei der letzten Erhebung im März dieses Jahres schalteten sich mit 7,23 Millionen Hörern nur 52,9 Prozent ein.
Den landesweiten Privatsender radio NRW hörten montags bis freitags 4,408 Millionen Menschen. Obwohl die Welle im Vergleich zur letzten Analyse leichte Verluste hinnehmen musste (4,557 Millionen Hörer), liegt sie nach eigenen Angaben auch dieses Mal weit vor den einzelnen WDR-Wellen. Die Sender berufen sich auf die Media-Analyse (MA), die am Mittwoch in Frankfurt veröffentlicht wurde.
Auch im bundesweiten Vergleich behauptet radio NRW wiederum seine Marktführerschaft im Hörfunk - dicht gefolgt vom öffentlich-rechtlichen Konkurrenten: Mit Eins Live, WDR 2 und WDR 4 ist er gleich mit drei Programmen in der Liste der zehn meistgehörten Radioprogramme Deutschlands vertreten.
Besonders die Reichweiten von radio NRW und der NRW-Lokalradios bleiben auf hohem Niveau und konnten sich steigern: 1,336 Millionen Hörer (MA März 2002: 1,344 Millionen) weist die aktuelle Analyse für radio NRW in der durchschnittlichen Stunde 6.00 bis 18.00 Uhr (Montag bis Samstag) aus. Damit ist der Privatsender nach Angaben einer Sprecherin seit Herbst 2000 zum fünften Mal in Folge das erfolgreichste in der MA ausgewiesene Radioprogramm Deutschlands. Die Kategorie «Hörer pro durchschnittlicher Werbestunde» dient unter anderem als Leistungsnachweis für die Werbekunden.
Eins Live hörten montags bis freitags rund 2,72 Millionen Menschen (19,9 Prozent der Zuhörer ab 14 Jahre in NRW). Die Welle WDR 2 vergrößerte ihre Zuhörerschaft im Lande, indem sich im gleichen Zeitraum 2,23 Millionen Menschen ab 14 Jahre in NRW (16,3 Prozent) einschalteten. Das meistgehörte Programm des Senders bleibt WDR 4: 2,88 Millionen Menschen im bevölkerungsreichsten Bundesland (21,1 Prozent) gehörten zu den Hörern. Das Kulturprogramm WDR 3 nutzten 280 000 und das Wortprogramm WDR 5 insgesamt 350 000 Menschen.
Die Hörfunknutzung in NRW ist nach WDR-Angaben seit der letzten Media Analyse leicht gestiegen. Der Anteil der Menschen, die montags bis freitags mindestens einmal täglich ein Radioprogramm gehört haben, lag bei 79,2 Prozent. Zuvor waren es 79,0 Prozent.
Basis für die Media Analyse bildet die deutschsprachige Bevölkerung in Privathaushalten ab 14 Jahre - 64,254 Millionen Menschen. Insgesamt wurden für die aktuelle Media-Analyse 61 113 Hörer interviewt, davon 12 300 in Nordrhein-Westfalen. Beim Hörfunk stellt die MA die größte regelmäßige Befragung dar, die repräsentative Ergebnisse für die Deutsch sprechende Bevölkerung ab 14 Jahre erbringt - in NRW rund 13,63 Millionen Menschen. Die Ergebnisse der MA werden zurzeit zweimal im Jahr - im März und im August - veröffentlicht.
(Internet: www.wdr.de/unternehmen/mediendaten/, www.wdr.de sowie www.radionrw.de)

20 deutsche Filme und Koproduktionen beim Filmfestival in Montreal
München (ddp). 20 deutsche Filme und Koproduktionen sind in diesem Jahr auf dem World Film Festival Montreal (22. August - 2. September) zu sehen. Wie die Export-Union des Deutschen Films am Dienstag in München mitteilte, nehmen zwei deutsche Regisseure am offiziellen Wettbewerb teil. Dani Levy erzählt in «Väter» von einem einen jungen Mann, der nach der Trennung von seiner Frau darum kämpft, den Kontakt zu seinem kleinen Sohn nicht zu verlieren. Anne Wilds erster Spielfilm «Mein erstes Wunder» ist die Geschichte einer ungewöhnlichen Freundschaft zwischen einem elfjährigen Mädchen und einem Familienvater, der über 30 Jahre älter ist als sie.
Auf dem Programm stehen darüber hinaus unter anderem «Halbe Treppe» von Andreas Dresen, «Das Verlangen» von Iain Dilthey und «Sophiiiie!» von Michael Hofmann. Das Filmfestival Montrael gehört zu den derzeit zwölf so genannten A-Festivals, den bedeutendsten der Welt. Neben dem Toronto International Filmfestival ist es das größte Filmereignis Kanadas. Deutsche Filme seien dort traditionell sehr gut vertreten.

Fantasy Filmfestival gastiert in Köln
Köln (ddp-nrw). Mit dem Horrorstreifen «Frailty» hat am Mittwochabend das 16. Fantasy Filmfest im Kölner Residenz-Kino begonnen. Eine Woche lang steht die Domstadt im Zeichen des gepflegten filmischen Grusels. Gezeigt werden an den acht Festivaltagen mehr als 70 phantastische Filmbeiträge zwischen Horror, Thriller und Science Fiction.
Neben dem Eröffnungsfilm «Frailty» zählen unter anderem die filmische Geschichte des amerikanischen Serienmörders «Ted Bundy» sowie die Europapremiere des Fantasystreifens «Reign of Fire» zu den Höhepunkten des Filmfestes. Zusätzlich zum Hauptprogramm laufen Beiträge für die Liebhaber von Kurzfilmen und B-Pictures. Neben dem diesjährigen Schwerpunkt Asien wird der junge anglo-französische Weltverleiher «Wild Bunch» in einem weiteren Special vorgestellt.
Das Fantasy Filmfest läuft noch bis kommenden Mittwoch im Residenz-Kino. Die Karten kosten zwischen sechs und acht Euro. Zum Festival erscheint ein 80-seitiger Farbkatalog, der beim Veranstalter «Rosebud Entertainment» bestellt werden kann. Nach Köln, Frankfurt, Stuttgart und München gastiert das Festival vom 14. bis zum 21. August gleichzeitig in Hamburg und Berlin.
(www.fantasyfilmfest.com)