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Eine Rücknahme der Rechtschreibreform würde die Menschen in Deutschland nach Ansicht von Doris Ahnen (SPD), Präsidentin der Kultusministerkonferenz, «verunsichern». Sie halte es deshalb «nicht für sinnvoll, die Reform zu stoppen», sagte Ahnen der «Frankfurter Rundschau» (Donnerstagausgabe).
Frankfurt/Main (ddp). Ahnen betonte, gerade für Schüler sei es «unzumutbar», die Reform wieder rückgängig zu machen. Die Schulen hätten mit den neuen Schreibweisen auch keine Probleme. Sie verstehe aber, dass ältere Menschen sich erst an die Umstellung gewöhnen müssten.Auch einen Volksentscheid über die neuen Regeln lehnt die SPD-Politikerin ab. Dieser Vorschlag zeige, «wie überzogen» die Debatte geführt werde, sagte Ahnen. Sie sei hingegen überzeugt, «dass die Menschen andere Sorgen haben».