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Younghi Pagh-Paan. Foto: Hufner
Großer Kunstpreis Berlin geht an südkoreanische Komponistin Younghi Pagh-Paan. Foto: Hufner
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Großer Kunstpreis Berlin geht an südkoreanische Komponistin Younghi Pagh-Paan

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Berlin - Die südkoreanische Komponistin Younghi Pagh-Paan (74) wird mit dem Großen Kunstpreis Berlin ausgezeichnet. Sie habe mit ihrem «sehr eigenständigen, lebendigen, ästhetisch konsequenten und humanistischen Ansatz» ein unverwechselbares kompositorisches Werk geschaffen, teilte die Akademie der Künste am Freitag mit.

Die Musikerin soll den mit 15 000 Euro dotierten Preis am 18. März entgegennehmen. Younghi Pagh-Paan wurde laut Akademie im heutigen Südkorea geboren, in den 1970ern sei sie nach Deutschland gekommen.

Bei den Donaueschinger Musiktagen habe sie 1980 mit ihrem Stück «Sori» breite Anerkennung erfahren. 1994 habe sie als erste Frau in Deutschland eine Professur für Komposition bekommen, in Bremen. Dort und im italienischen Panicale lebe sie heute, erklärte die Akademie.

Weitere Kunstpreise in Höhe von jeweils 5000 Euro gehen an den Schriftsteller Norbert Zähringer, den amerikanischen Maler David Schutter, das Magazin ARCH+, den dänischen Komponisten Christian Winther Christensen, die Theaterautorin Sasha Marianna Salzmann und die österreichische Kamerafrau Christine A. Meier.

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