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Berlin (ddp-bln). Mit einer Retrospektive erinnert das Kino Babylon ab 1. März an den legendären Berliner Regisseur Ernst Lubitsch (1892-1947). In 85 Vorführungen werden 40 Filme des Künstlers gezeigt, darunter 23 Stummfilme, teilten die Veranstalter mit.
Anlass ist der 60. Todestag des gebürtigen Berliners, der 1947 in den USA verstarb. Zur Eröffnung der Veranstaltungsreihe soll am früheren Wohnhaus von Lubitsch in der Schönhauser Allee 183 in Mitte eine neue Gedenktafel enthüllt werden. Dazu wird auch die Tochter des Regisseurs, Nicola Lubitsch, erwartet.Zu sehen sind 18 deutsche und 22 amerikanische Produktionen. Eröffnet wird die Retrospektive mit dem selten gezeigten Stummfilm «So this is Paris», begleitet vom Filmorchester Babelsberg. Ein weiterer Höhepunkt ist nach Angaben der Veranstalter die Berliner Premiere des Dokumentarfilms «Ernst Lubitsch in Berlin» von Robert Fischer, der selbst im Babylon zu Gast sein wird. Als besonderes Bonbon bietet die Reihe einen zwei Mal 13-stündigen Stummfilm-Marathon mit allen Streifen von Lubitsch.