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Kompetenz und Ideenreichtum: Eberhard Schmidt ist tot

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Vor 18 Monate konnte er sich noch über die Eröffnung der Landesakademie Niedersachsens in Wolfenbüttel freuen, wo er zeitgleich seinen 80. Geburtstag feierte, jetzt hat ihm lange Krankheit, dazu ein Unfall, den Lebensfaden abgeschnitten: Eberhard Schmidt ist tot.

Eberhard Schmidt, als junger Chormeister und Schulmusiker in Iburg, dann 30 Jahre hindurch in Hannover enthusiasmiert, gehörte seiner Zeit zur Avantgarde der jungen Jeunesses Musicales in Deutschland, engagierte sich richtungsweisend im Förderprojekt „Jugend musiziert“, initiierte und leitete Jahrzehnte lang die daran anschließenden Kammermusikkurse.

Von ihm kam der Anstoß für den „Musikplan“ Niedersachsen, womit zugleich ein funktionables Netzwerk musikalischer Grundversorgung und Förderprogramme in Niedersachsen in Gang kamen. Dafür hat er dessen Landesmusikrat mit begründet, in dem er als deren Präsident Jahrzehnte hindurch Verantwortung trug. Mit großer fachlicher Kompetenz, mit Ideenreichtum und  politischem Durchsetzungsvermögen habe er das Musikleben landes- und bundesweit entscheidend mit geprägt, lobte ihn Niedersachsens Kunstminister, wofür er wiederholt ausgezeichnet wurde.

Eine ausführlichere Würdigung sind wir ihm noch schuldig.