Die Neuen Zeitschrift für Musik (NZfM) wird 175 Jahre alt. Aus diesem Anlass veranstaltet die Robert-Schumann-Forschungsstelle Düsseldorf zusammen mit der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste am 2. und 3. April 2009 ein Symposium in Düsseldorf.
Am 3. April 1834 erschien die erste Nummer der Neuen Zeitschrift für Musik (NZfM). Dies bedeutete eine Kampfansage an den hergebrachten Musikjournalismus, was bereits durch den Titelzusatz „Neue“ augenfällig wird. Wie Robert Schumann rückblickend in seinen Gesammelten Schriften formuliert hat, sollte die NZfM dabei helfen, „eine neue poetische Zeit vorzubereiten“.
Anlässlich des 175jährigen Bestehens dieser noch heute erscheinenden Musikzeitschrift veranstaltet die Robert-Schumann-Forschungsstelle zusammen mit der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste mit Unterstützung der Fritz Thyssen Stiftung am 2. und 3. April 2009 ein Symposium in Düsseldorf (Karl-Arnold-Haus der Wissenschaften, Palmenstraße 16). Gewürdigt werden soll das die Musikanschauung des 19. Jahrhunderts prägende Wirken der Komponisten, die als Musikschriftsteller tätig waren und sich gleich Schumann auch als Literaten verstanden.
Auf dem internationalen Symposium werden Germanisten und Musikwissenschaftler fachübergreifend das ‚Neue‘ und ‚Literarische‘ der Musikkritik im 19. Jahrhundert an Hand der NZfM beleuchten, der bedeutendsten Musikzeitschrift dieser Epoche. Zugleich soll der Blick geöffnet werden für das parallel zu ihrer Entstehung aufkommende Interesse vieler Komponisten an eigenem schriftstellerischen Schaffen, aber auch für die Verweigerung anderer Künstler wie Mendelssohn Bartholdy gegenüber dieser Tendenz.