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München (ddp-bay). Die Verfilmung des Grundgesetzes geht in die letzte Phase. Am Donnerstag starteten in München die Dreharbeiten zur mittlerweile 18. und vorletzten Episode von «GG 19», wie die Produktionsfirma mitteilte.
Christine Repond übernimmt die Regie für die Episode «Der Traumjob». Für die Hauptrollen konnten Elena Uhlig («Alles auf Zucker!») und Michaela Rosen («Kein Himmel über Afrika») gewonnen werden. Das Drehbuch von Jana Evita Seidel widmet sich Artikel 12 des Grundgesetzes («Freie Wahl des Berufes, des Arbeitsplatzes und der Berufsstätte»).
Mit «GG 19» werden bis Ende Juni in ganz Deutschland die ersten 19 Grundrechte des Grundgesetzes der Bundesrepublik in 19 kurzen Spielfilmen künstlerisch umgesetzt. Der Filmfernsehfonds Bayern (FFF) hat für die Produktion Mittel in Höhe von 50 000 Euro zugesteuert. Ende Juni 2006 werden die Dreharbeiten zu «GG 19» in Baden-Württemberg beendet. Der Episodenfilm wird 2007 in die deutschen Kinos kommen.
2004 hatte eine Jury in einer bundesweiten Ausschreibung aus über 480 Einsendungen die 19 Drehbücher zu den 19 Grundrechten ausgewählt. Die ersten Artikel wurden in Hamburg, Langenfeld, Halle, Bremen, Wuppertal, Berlin, Daun (Eifel), Saarbrücken, Bremerhaven, Weimar, Darmstadt, Karlsruhe, Schwerin, Haren, Kiel, Görlitz, Lübben und Regensburg verfilmt. Weit über 1000 Personen wirken an dem Projekt «GG 19» mit, darunter Karoline Eichhorn, Marion Kracht, Anna Loos, Anna Thalbach, Suzanne von Borsody, Max Riemelt und Harald Schrott.