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Die Arbeitsgruppe Leipzig der Kulturpolitischen Gesellschaft e.V. veranstaltet den VI. Kulturpolitische Salon zum Thema: "Unbekannte Nachbarn - Europäsche Kulturpolitik konkret"
Ein Bewusstsein für ein vereintes Europa zu schaffen, vor allem mit Blick auf die neuen Mitgliedsländer in Ost- und Mitteleuropa, in diesen Dienst stellt sich der VI. Kultur-politische Salon. Verschiedene kulturpolitische Maßnahmen sollen auf ihre Motive, Ziele, Möglichkeiten aber auch auf ihre Gefahren hin betrachtet und kritisch hinterfragt werden.Besondere Beachtung soll dabei die Idee eines "Blaubuches für Osteuropa" finden. Sie leitet sich von dem sogenannten "Blaubuch für Ostdeutschland" ab, in dem bestimmte Kultureinrichtungen Ostdeutschlands, die eine herausgehobene nationale Bedeutung haben, aufgelistet sind und damit einen kulturellen Kanon darstellen sollen, bei dem es nicht zuletzt um die Frage der Förderungswürdigkeit geht.
http://www.kulturpolitischer-salon.de
Der Eintritt ist frei.
1. Februar 2005, 20.00 Uhr (Einlass beginnt um 19:30 Uhr)
Konzertfoyer der Oper Leipzig
Teilnehmer:
Jan Sokol (Philosophieprofessor, ehemaliger tschech. Bildungsminister/ Prag)
Karen Körber (Dozentin im Programm "Culture, Ethnicity & Nationalism" FU Berlin),
Manfred Ackermann (Mitverantwortlicher Erstellung Blaubuch Ostdeutschland ehemaliger Mitarbeiter BKM)
Doris Pack (Europa-Abgeordnete CDU/EVP);
Kazimierz Woycicki (Direktor des Polnischen Institut Leipzigs)
Moderation:Dr. Ulrike Gropp (freie Journalistin);