Ungewohnt leicht und verspielt ist Kenneth Brannaghs neueste Shakespeare-Verfilmung von „Love’s Labour’s Lost“ geraten, deren Handlung er in die Zeit vor und während des Zweiten Weltkrieges verlegt hat. Wie Woody Allen in „Everybody Says I Love You“ hat er nämlich seinen des Singens und Tanzens nicht besonders mächtigen Schauspielern, darunter Alicia Silverstone und er selbst, populäre schwungvolle Melodien aus den 40er-Jahren von Gershwin über Jerome Kern bis Irving Berlin in Mund und Beine gelegt. Und das Experiment ist erstaunlich gut gelungen: eine witzig-ironische Hommage an die große Zeit von Hollywoods Musical-Filmen.
Ungewohnt leicht und verspielt ist Kenneth Brannaghs neueste Shakespeare-Verfilmung von „Love’s Labour’s Lost“ geraten, deren Handlung er in die Zeit vor und während des Zweiten Weltkrieges verlegt hat. Wie Woody Allen in „Everybody Says I Love You“ hat er nämlich seinen des Singens und Tanzens nicht besonders mächtigen Schauspielern, darunter Alicia Silverstone und er selbst, populäre schwungvolle Melodien aus den 40er-Jahren von Gershwin über Jerome Kern bis Irving Berlin in Mund und Beine gelegt. Und das Experiment ist erstaunlich gut gelungen: eine witzig-ironische Hommage an die große Zeit von Hollywoods Musical-Filmen.Magnolia; WEA Records WE 9362-47638-2
Zu seinem neuesten Geniestreich nach „Boogie Nights“ hat den amerikanischen Filmemacher P.T. Anderson die Songschreiberin Aimee Mann angeregt. Mit ihren intelligenten und scharf beobachtenden Texten trifft sie exakt den lakonisch-bitteren Ton seiner Geschichten, die dicht miteinander verwoben ein Stück US-amerikanischer Lebenswirklichkeit erzählen. Vervollständigt wird das ganze von den Supertramp-Klassikern „Logical Song“ und „Goodbye Stranger“.