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Silje Nergaard. Foto: Hans-Olav Forsang

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11 Fragen an Silje Nergaard

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Die norwegische Jazzsängerin hat seit ihrem Debüt 1990 16 Alben veröffentlicht. Mit 16 wurde sie während einer spontanen Jam-Session mit der Jaco Pastorius Band beim Molde International Jazz Festival entdeckt. Nergaards Debütsingle „Tell Me Where You’re Going“ – aufgenommen mit Pat Metheny – erschien 1990 und wurde sofort ein internationaler Erfolg. Ihr Album „At First Light“ (2001) ist bis heute das meistverkaufte Jazzalbum aller Zeiten in Norwegen. Sie ist eine Pionierin der internationalen Jazzszene und hat ihren eigenen Sound und Stil entwickelt – sowohl als Sängerin als auch als Komponistin. Sie tourte mit ihrer Musik weltweit und trat mit Größen wie Al Jarreau, Pat Metheny oder John Scofield auf. Ihr neues Album „Tomorrow We‘ll Figure Out the Rest“ erscheint Anfang April.

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Welche Musik macht Sie stark?
Musik, die ehrlich ist, von Herzen kommt und vor allem authentisch ist.

Bei welcher Musik werden Sie schwach?
Earth, Wind and Fire!

Bei welcher Musik stellen Sie sofort das Radio ab?
Bei zu viel alten Jazzklarinetten.

Mit welcher Melodie sollte Ihr Handy klingeln?
What a Wonderful World.

Wenn Sie „Königin von Deutschland“ wären, was würden Sie als Erstes tun?
Jeder würde ein Instrument und Musikunterricht bekommen. Alle würden Freunde werden und Spaß zusammen haben.

Welches Talent würde man Ihnen nicht zutrauen?
Ich kann ein Flasche auf meiner Stirn balancieren, während ich mich auf den Boden lege und wieder aufstehe. Ein sehr unnützes Talent.

Wie hieß Ihre erste Schallplatte?
„Stein“ hieß sie, der Vorname eines musikalischen norwegischen Helden namens Stein Ingebritsen. Und ich war natürlich total verliebt in ihn.

Auf wen oder was können Sie am ehesten verzichten?
Schlecht gelaunte Teenager.

Welches Musikstück erinnert Sie an das erste Rendezvous?
Keith Jarrett, Bremen. Ich hatte das Album in meinem Rucksack, als ich meinen ersten Kuss an einem kalten Herbstmorgen bekam. Ich mochte es nicht, also den Kuss des Jungen, also dachte ich an die Platte, und es war ok.

Woran starb Mozart?
Vielleicht an Überarbeitung? Trotz seines kurzen Lebens hat er Erstaunliches komponiert!

Welche Musik soll zu Ihrer Beerdigung erklingen?
Meine persönliche Playlist namens MyOldCD. Sie enthält meine absoluten Lieblingssongs: von Rickie Lee Jones, Michael McDonald, Paul Simon, Joni Mitchell James Taylor, Stevie Wonder bis Steely Dan. Und die Liste wird länger. Diese Legenden haben mich zu Lebzeiten inspiriert und meine Kreativität beflügelt.

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