Matthias Schriefl (1981 in Kempten geboren) ist Jazztrompeter, Komponist und Bandleader. Als Elfjähriger wurde er Bundessieger bei Jugend musiziert, im Alter von 15 Jahren war er das jeweils jüngste Mitglied im Landesjugendjazzorchester Bayern und im Bundesjazzorchester. Mit 17 wurde er mit seiner Band „Sidewinders“ Bundessieger bei „Jugend Jazzt“ und konnte seine erste CD „Die Bestie“ bei Mons Records aufnehmen. Bereits in seiner Studienzeit spielte er mit Peter Herbolzheimers Rhythm Combination & Brass und der WDR-, hr- und NDR-Bigband. Schriefl lebt in Köln, wo er die Konzertreihe Jazz-O-Rama organisiert, die jede Woche in Köln (im ARTheater bzw. im Stadtgarten) ein Jazzkonzert veranstaltet.
Welche Musik macht Sie stark?
Volksmusik aus vielen verschiedenen Regionen, südindische klassische Musik, Bach, so genannte „Alte Musik“.
Bei welcher Musik werden Sie schwach?
Brasilianische Musik.
Bei welcher Musik stellen Sie sofort das Radio ab?
Bei schlechter – Genres sind völlig egal.
Mit welcher Melodie sollte Ihr Handy klingeln?
Mit gar keiner Melodie am besten.
Wenn Sie „Königin von Deutschland“ wären:
Allen alles erlauben, jeder muss das machen, was er wirklich will!
Wie hieß Ihre erste Schallplatte?
Die von mir rausgebracht wurde? „Die Bestie“. Die ich gehört habe? Louis Armstrong mit Ella Fitzgerald.
Welches ist Ihr Lieblingslied von den Beatles?
„Here comes the sun“ finde ich zum Beispiel gut.
Auf wen oder was können Sie am ehesten verzichten?
Schlecht riechende Socken in meinem Mund.
Welches Musikstück erinnert Sie an das erste Rendezvous oder an den ersten Kuss?
Am meisten meine eigenen frühen Liebeslieder...
Woran starb Mozart?
An den Folgen eines sehr intensiven, genussvollen Lebens, denke ich.
Welche Musik soll zu Ihrer Beerdigung erklingen?
Da sollen meine Freunde spielen.