Dresden - Der Organist und Dirigent Albrecht Koch wird ab Oktober neuer Präsident des Sächsischen Kultursenats. «Kunst und Kultur können und müssen in dieser Lage Brücken bauen und Menschen verbinden», sagte der gebürtige Dresdner laut Mitteilung vom Dienstag zu seiner Wahl, die er als anspruchsvolle Aufgabe sieht.
Der Kultursenat solle dafür in den kommenden Jahren Impulse sowohl in die Gesellschaft als auch in Landesregierung und Landtag hinein geben.
Koch, 1976 geboren, zählt zu den prägenden Persönlichkeiten der sächsischen Kirchenmusik. Er ist seit 2008 Domkantor und Domorganist in Freiberg (Mittelsachsen) und ein international geschätzter Künstler. Zudem ist er Präsident der Gottfried-Silbermann-Gesellschaft und hat die Künstlerische Leitung der renommierten Silbermann-Tage und des Internationalen Gottfried-Silbermann-Orgelwettbewerbs.
Der 1993 Kultursenat besteht aus 24 Mitgliedern, die vom Ministerpräsidenten berufen werden. Er vertritt die Kulturinteressen auf Landes- und kommunaler Ebene, nimmt zu grundlegenden kulturpolitischen Fragen Stellung, begleitet und berät Land und Kommunen in der Förderpolitik für Kunst und Kultur.