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Kay Kuntze bleibt Intendant in Altenburg und Gera. Foto: Presse, Sabina Sabovic
Kay Kuntze bleibt Intendant in Altenburg und Gera. Foto: Presse, Sabina Sabovic
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Kay Kuntze bleibt Intendant in Altenburg und Gera

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Gera - Der Vertrag von Kay Kuntze als Generalintendant der Theater und Philharmonie Thüringen GmbH ist bis zum Jahr 2022 verlängert worden. Darauf hätten sich die Städte Gera und Altenburg sowie der Landkreis Altenburger Land als Gesellschafter geeinigt, teilte die Gesellschaft mit. Zudem sei vereinbart worden, eine Option auf Verlängerung bis 2025 in den Vertrag aufzunehmen.

Auch das Land Thüringen habe der Vereinbarung zugestimmt, hieß es. «Nach einer turbulenten Spielzeit, in der die finanziellen Voraussetzungen für die Weiterführung des produzierenden Fünf-Sparten-Hauses zunächst bis 2021 mit einer Option bis 2024 geschaffen wurden, freue ich mich auf die Fortsetzung der Theaterarbeit in Ostthüringen», sagte Kuntze zur Vertragsunterzeichnung. Er erlebe immer wieder, welche Chance das Theater mit den Standorten Gera und Altenburg für die Region bedeute, so Kuntze. Er ist seit 2011 Generalintendant und Künstlerischer Geschäftsführer des Hauses.

 

ergänzend dazu die Pressemeldung des Theaters:

Kay Kuntze bleibt Intendant in Altenburg und Gera
 
Kay Kuntze bleibt bis mindestens 2022 Generalintendant von Theater&Philharmonie Thüringen. Nach Einigung mit den Gesellschaftern des Theaters - der Stadt Gera, der Stadt Altenburg und dem Landkreis Altenburger Land-, unter Zustimmung des Freistaates Thüringen, wurde ein Vertrag mit einer Option auf Verlängerung bis 2025 geschlossen. Damit kann die erfolgreiche Arbeit über 2018 hinaus fortgesetzt werden.
Kay Kuntze ist seit 2011 Generalintendant von Theater&Philharmonie Thüringen.
„Nach einer turbulenten Spielzeit, in der die finanziellen Voraussetzungen für die Weiterführung des produzierenden 5-Sparten-Hauses zunächst bis 2021 mit einer Option bis 2024 geschaffen wurden, freue ich mich auf die Fortsetzung der Theaterarbeit in Ostthüringen. In den letzten Jahren erlebe ich immer stärker, wie wirksam unser Theater, wie groß unsere Verantwortung, wie wichtig unsere Aufgabe ist und welche Chance dieses Theater mit den Standorten Gera und Altenburg für die Region bedeutet", erklärte Kay Kuntze anlässlich der Vertragsunterzeichnung.
Der Aufsichtsratsvorsitzende der Theater GmbH, Altenburgs Oberbürgermeister Michael Wolf, ist höchst zufrieden, dass es gelungen ist, Herrn Kuntze für weitere vier Jahre zu verpflichten. Kuntze habe das Theater bestens geführt; jüngstes Zeugnis für die künstlerische Qualität des Hauses sei der Theaterpreis des Bundes 2017, den Kay Kuntze am 6. Juli in Stendal von Kultur-Staatsministerin Monika Grütters für das Theater entgegen nehmen konnte.
Nach Studiensemestern in Mathematik, Schulmusik, Musik- und Theaterwissenschaft in seiner Geburtsstadt Berlin wechselte Kay Kuntze an die Hochschule für Musik und Theater nach Hamburg. Dort erhielt er im von Prof. Götz Friedrich geleiteten Studiengang Musiktheater-Regie sein Diplom mit Auszeichnung.
Anschließend war er u. a. als Regieassistent an der Semperoper Dresden, der Komischen Oper Berlin und bei den Schwetzinger Festspielen tätig. Festengagements führten ihn als Regieassistent an die Bühnen der Landeshauptstadt Kiel, als Spielleiter an die Deutsche Oper Berlin und als Chefregisseur ans Mittelsächsische Theater. Von 2002 bis 2012 war Kay Kuntze künstlerischer Leiter der Berliner Kammeroper, die sich unter seiner Leitung auf die Erarbeitung zeitgenössischer Werke des Musiktheaters fokussierte, darunter viele Uraufführungen.
Bislang hat er etwa 80 Werke des Musiktheaters im In- und Ausland inszeniert, u.a. an Theatern in Berlin, Hamburg, Dresden, Bremen, Bremerhaven, Kiel, Lübeck, Bielefeld, Osnabrück, Cottbus, Gera/Altenburg, Potsdam, Bern, Linz, Innsbruck, Kaliningrad, Kopenhagen, Montpellier, Paris und Tel Aviv sowie für die Musikfestivals in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern, die Kammeroper Schloss Rheinsberg und die Eutiner Festspiele.
Kay Kuntze erfüllte verschiedene Lehraufträge und ist außerdem als Juror gefragt, z. B. beim internationalen Gesangswettbewerb Kammeroper Schloss Rheinsberg oder dem Bundeswettbewerb Gesang.

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