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Personalia 2018/09

Untertitel
Kager, Heidenreich, Marx
Publikationsdatum
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Reinhard Kager leitet Klangspuren Schwaz +++ Achim Heidenreich leitet Kulturamt Eisenach +++ Musik mit Marx +++

Reinhard Kager leitet  Klangspuren Schwaz

Nach sechs Festivalausgaben übergibt Matthias Osterwold die künstlerische Leitung des Tiroler Festivals für neue Musik Klangspuren Schwaz in neue Hände. Sein Nachfolger wird der Musikjournalist, Publizist und Kurator Reinhard Kager, der ab Oktober 2018 die künstlerische Verantwortung für das 1994 gegründete Festival übernimmt. Reinhard Kager (geb. 1954) arbeitete bis 2002 unter anderem als Kulturkorrespondent der FAZ und zahlreicher ARD-Rundfunkanstalten. Von 2002 bis 2012 leitete er die Jazzredaktion des Südwestrundfunks in Baden-Baden sowie die Improvisationsschiene der Donaueschinger Musiktage und das alljährliche SWR NEWJazz Meeting. Seit 2013 arbeitete er als freier Autor in Wien etwa für die FAZ, die ARD, den ORF und internationale Fachpublikationen. Überdies unterrichtet er an den Universitäten in Graz und in Wien. Osterwold arbeitet zukünftig als Musikkurator bei der Ruhrtriennale. Das diesjährige Festival (6. bis 22. September 2018) stellt Matthias Osterwold unter das Motto „Feste.Orte“.

Achim Heidenreich leitet Kulturamt Eisenach

Der Musikwissenschaftler, Publizist und Kurator Achim Heidenreich hat zum 16. Juli dieses Jahres in der Eisenacher Stadtverwaltung die Leitung des Kulturamtes übernommen. Zu den Aufgabenbereichen des Kulturamtes gehören neben dem Thüringer Museum Eisenach die Stadtbibliothek und die Musikschule „Johann Sebastian Bach“. Heidenreich, der nach eigenen Worten „für alle Eisenacher ein sichtbarer und ansprechbarer Leiter des Kulturamts“ sein will, wies bei seinem Antritt darauf hin, dass neben Luther und der Bach-Familie für die Identität der Eisenacher auch der Entwicklungs- und Automobilstandort kulturell von größter Bedeutung sei.

Musik mit Marx

Im Kompositionswettbewerb „Wilde Lieder – Marx.Music“, der vom Förderverein Karl Marx in Trier in Kooperation mit der Birmingham Contemporary Music Group zu Marx‘ 200. Geburtsjahr ausgeschrieben worden war, sind die Gewinner veröffentlicht worden. In drei Kategorien wurden von der Jury neun Komponisten ausgewählt. In der Kategorie „Ensemble“ gewannen Cecilia Arditto (Niederlande), Andrea Portera (Italien) sowie Alistair Zaldua aus Großbritannien. Die Kategorie „Duo“ konnten Geoffrey Gordon (USA) und Mert Morali (Deutschland) für sich entscheiden. Im Bereich „Klangkunst“ wiederum waren Aldo Brizzi, Christophe Lambert sowie Elisabeth Kaiser und Johannes Winkler aus Deutschland erfolgreich.

Die Uraufführungen der preisgekrönten Stücke finden am 1. und 2. September im Rahmen des Karl-Marx-Jubiläumsprogramms in Trier statt. www.karl-marx-ausstellung.de

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