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Thomas Schmidt ist neuer Professor für Theater und Orchestermanagement an der HfMDK

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Thomas Schmidt, Geschäftsführer des Deutschen Nationaltheaters und der Staatskapelle Weimar, ist zum 1. Januar 2011 als Professor für Theater- und Orchestermanagement an die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main berufen worden, wo er bereits seit Oktober 2010 unterrichtet.

Als Nachfolger von Prof. Gerd-Theo Umberg, der zum Wintersemester 2010/11 in den Ruhestand verabschiedet wurde, leitet Thomas Schmidt jetzt den deutschlandweit einzigen Masterstudiengang für Hochschulabsolventen, die sich im Rahmen eines zweijährigen Ausbildungsganges auf verantwortliche Tätigkeiten in Theatern und Orchestern, bei Festivals aber auch in der freien Szene vorbereiten.

Mit der Kopplung an die von Heiner Goebbels geleitete Hessische Theaterakademie wird für die Studierenden ein enger Praxisbezug hergestellt. Schmidt selbst wird neben seiner Lehrtätigkeit weiterhin seine Aufgaben am Weimarer Nationaltheater wahrnehmen, um eine enge Verzahnung zwischen Lehre und Praxis zu gewährleisten.

Thomas Schmidt wird den Lehrplan für die Studierenden auf die beiden Kernfächer Theater- und Orchestermanagement konzentrieren, die um die Fächer Ästhethik, Recht, Marketing, Spielplanung, Disposition und Projektmanagement ergänzt werden. Schmidt unterrichtet Theatermanagement, Kulturwirtschaftslehre und Kulturpolitik und wird für die weiteren Fächer renommierte Dozenten aus der Theater- und Orchesterpraxis sowie aus dem Hochschulbereich engagieren.

Seine wichtigsten Anliegen sind eine praxisnahe und realistische Ausbildung für Berufe an Theatern und Orchestern an der Schnittstelle zwischen Kunst und Management sowie die Vorbereitung der Absolventen auf die sich rapide verändernden Rahmenbedingungen in der Kultur und ihren Institutionen.

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