Große Schatten werfen die Ereignisse voraus. Der Bundesverband Musikindustrie arbeitet in den nächsten drei Jahren mit der Film- und Fernsehproduktionsfirma MME (Me, Myself & Eye Entertainment GmbH) zusammen. Dabei geht es um die Durchführung der Veranstaltung und der Fernsehproduktion des ECHO Deutscher Musikpreis.
„Das große Interesse von allen Seiten an der Veranstaltung ist eine Bestätigung für die Attraktivität des ECHO und ein Beleg für die erfolgreiche Arbeit in der Vergangenheit“, sagte der Geschäftsführer des BVMI Stefan Michalk. Die Übertragung des letzten ECHO am 15. Februar 2008 hätten durchschnittlich 4,46 Millionen Zuschauer verfolgt, was einem Marktanteil von 16 Prozent entsprach. In der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen waren es sogar 24,7 Prozent.
Das sind erstaunlich gute Zahlen für ein Produkt, das nicht ganz einfach ist; das vielleicht nicht einmal ein Produkt ist. Oder besser: Nur ein Produkt. Leider konnte der Verband nicht genau erklären, wie sich die Daten dahingehend validieren lassen, dass der Zuspruch zum Fernsehgenuss präzise als Beleg für die erfolgreiche Arbeit in der Vergangenheit zu gelten habe.
Der Termin für den ECHO 2009 steht übrigens noch nicht fest.