Die diesjährige Tagung des Arbeitskreises Musikpädagogische Forschung (AMPF) findet im Rahmen des Medienkongresses des Deutschen Musikrats vom 5. bis 7. Oktober 2001 in Regensburg statt. Die Aktualität des Tagungsthemas „Multimedia als Gegenstand musikpädagogischer Forschung“ liegt auf der Hand: Der Einsatz neuer Computertechnologien hat die Anwendungsmöglichkeiten von Musik gegenüber den herkömmlichen auditiven und audio-visuellen Medien beträchtlich erweitert. Als multimediale Werkzeuge fügen sie Bilder, Videos, Klänge, Noten und Texte zu einem interaktiven Verbund zusammen. Computer erlauben unterschiedlichste Musikanwendungen: Sie werden eingesetzt bei der Musikproduktion; sie dienen als Musikinstrument, Kompositions-, Notations-, Katalogisierungs- und Bearbeitungswerkzeug, finden Verwendung als Informationsquelle, Spiel-, Simulations- und Trainingsgerät. Auf CD-ROM-Laufwerken können CDs mit kompletten Textdateien, Wörterbüchern, Sound-Bibliotheken, aber auch Musikstücken, MIDI-Daten und bewegten Bildern, die miteinander zu verknüpfen sind, abgespielt werden. Das Internet dient zur Information und Dokumentation, zur Präsentation und Unterhaltung, zur Befriedigung der Neugierde und der technischen Kompetenz, zur Interaktion und Pflege von Kontakten.
Technische Veränderungen diesen Ausmaßes, die neue Formen des individuellen Umgangs mit Musik ermöglichen und das Musikleben maßgeblich verändern, fordern pädagogische Überlegungen geradezu heraus: Aus medienpädagogischer Sicht interessieren nicht so sehr die technischen Apparate, sondern vielmehr die Menschen, die mit den neuen Medien ihr Leben gestalten. Informations- und Kommunikationsprozesse werden auf ihre sozialen und kulturellen Folgen hin überprüft. Dabei sind die rechtlichen, ökonomischen, technischen, organisatorischen, politischen und gesellschaftlichen Bedingungen und Vo-raussetzungen für medienpädagogisches Handeln sowie die Bedingungen und Strukturen medialer Prägungs- und Lernprozesse in einen systematischen Zusammenhang zu bringen. Aus der Perspektive der Medienerziehung sind erstrebenswerte Ziele zu bestimmen und pädagogisch angemessene Maßnahmen zu definieren, um diese Ziele zu erreichen. Aus didaktischer Sicht ist zu klären, wie ein fachkompetenter und kritischer Umgang mit den verschiedenen neuen Medien gewährleistet werden kann.
Die diesjährige Tagung des Arbeitskreises Musikpädagogische Forschung (AMPF) findet im Rahmen des Medienkongresses des Deutschen Musikrats vom 5. bis 7. Oktober 2001 in Regensburg statt. Die Aktualität des Tagungsthemas „Multimedia als Gegenstand musikpädagogischer Forschung“ liegt auf der Hand: Der Einsatz neuer Computertechnologien hat die Anwendungsmöglichkeiten von Musik gegenüber den herkömmlichen auditiven und audio-visuellen Medien beträchtlich erweitert. Als multimediale Werkzeuge fügen sie Bilder, Videos, Klänge, Noten und Texte zu einem interaktiven Verbund zusammen. Computer erlauben unterschiedlichste Musikanwendungen: Sie werden eingesetzt bei der Musikproduktion; sie dienen als Musikinstrument, Kompositions-, Notations-, Katalogisierungs- und Bearbeitungswerkzeug, finden Verwendung als Informationsquelle, Spiel-, Simulations- und Trainingsgerät. Auf CD-ROM-Laufwerken können CDs mit kompletten Textdateien, Wörterbüchern, Sound-Bibliotheken, aber auch Musikstücken, MIDI-Daten und bewegten Bildern, die miteinander zu verknüpfen sind, abgespielt werden. Das Internet dient zur Information und Dokumentation, zur Präsentation und Unterhaltung, zur Befriedigung der Neugierde und der technischen Kompetenz, zur Interaktion und Pflege von Kontakten.Technische Veränderungen diesen Ausmaßes, die neue Formen des individuellen Umgangs mit Musik ermöglichen und das Musikleben maßgeblich verändern, fordern pädagogische Überlegungen geradezu heraus: Aus medienpädagogischer Sicht interessieren nicht so sehr die technischen Apparate, sondern vielmehr die Menschen, die mit den neuen Medien ihr Leben gestalten. Informations- und Kommunikationsprozesse werden auf ihre sozialen und kulturellen Folgen hin überprüft. Dabei sind die rechtlichen, ökonomischen, technischen, organisatorischen, politischen und gesellschaftlichen Bedingungen und Vo-raussetzungen für medienpädagogisches Handeln sowie die Bedingungen und Strukturen medialer Prägungs- und Lernprozesse in einen systematischen Zusammenhang zu bringen. Aus der Perspektive der Medienerziehung sind erstrebenswerte Ziele zu bestimmen und pädagogisch angemessene Maßnahmen zu definieren, um diese Ziele zu erreichen. Aus didaktischer Sicht ist zu klären, wie ein fachkompetenter und kritischer Umgang mit den verschiedenen neuen Medien gewährleistet werden kann.
Technologien können die Arbeit von Lehrerinnen und Lehrern im Musikunterricht nicht ersetzen, aber die Lernprozesse der Schülerinnen und Schüler sinnvoll unterstützen und spezifische, motivierende Formen der Aneignung von Musik anbieten. In den letzten Jahren sind zahlreiche Einsatzfelder erschlossen worden: Sie reichen von der Nutzung des Internets, der Anwendung musiktheoretischer Lernprogramme über Kompositionsarbeiten bis hin zum Musizieren mit Hilfe neuer Verfahren. Als Arbeitshilfe in der Hand des Lehrers sind die neuen Technologien unverzichtbar geworden (Notendruck, Arbeitsblätter, Erstellen eigener CDs, Visualisierung musikalischer Sachverhalte, multimedialer Unterrichtseinsatz, Arrangements, Playback- und Aufnahmeverfahren).
Die Tagung des Arbeitskreises Musikpädagogische Forschung (AMPF) wird zu diesem gesamten Themenkomplex Untersuchungsergebnisse vorlegen und diskutieren: Pädagogische Probleme der Mediennutzung und -kompetenz, Einsatz der neuen Technologien im Musikunterricht, Veränderungen des ästhetischen Verhaltens der jugendlichen Nutzer, Konsequenzen für die Musiklehrerausbildung und multimedial konzipierte Forschungsmethoden. Darüber hinaus werden interaktive Lernprogramme (Gehörbildung, Film) und freie Forschungsberichte vorgestellt. Das Tagungsprogramm sieht neben Vorträgen, Diskussionen und Workshops ein Konzert des „Ensemble musica viva“ Bayreuth mit Live-Elektronik vor.