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Nachrichten aus der Hochschule

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„KulturMediaTechnologie“: Hochschule für Musik Karlsruhe und Hochschule Karlsruhe kooperieren *** Dresdner Hochschulen kooperieren bei neuem Studiengang *** Bewegte Kinderchöre, Musikdesign: Trossingen startet zwei neue Studiengänge *** Klangkunst in Mainz

Journalismus im trimedialen Zeitalter
„KulturMediaTechnologie“: Hochschule für Musik Karlsruhe und Hochschule Karlsruhe kooperieren

Ab dem Wintersemester 2010/11 wird in Karlsruhe erstmals der Bachelorstudiengang „KulturMediaTechnologie“ in Kooperation zwischen der Hochschule für Musik Karlsruhe und der Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft angeboten. „Der Studiengang vereint Kultur und Technik in der Medienproduktion“, so Prof. Jürgen Christ von der Hochschule für Musik Karlsruhe. Er ist neben Prof. Jürgen Walter von der Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft einer der beiden Hauptinitiatoren des neuen Studienangebots. „Das Studium vernetzt heutigen Journalismus mit New Media Sciences. Es vereint in innovativer Weise kulturelle und technische Grundausbildung mit journalistischen und medientechnischen Studieninhalten.“

Den Studierenden wird ein breites Spektrum an kulturellen und technischen Inhalten angeboten, parallel hierzu werden fundamentale Kenntnisse im Journalismus vermittelt. Im Schwerpunkt Kultur stehen daher unter anderem Sprecherziehung, Redigieren, Sprache der Online-Medien, Interviewtechniken und Rundfunksendedienst im Studienprogramm, aber ebenso Musik- und Literaturwissenschaft, Kunstgeschichte und Instrumentalunterricht. Die allgemeinen technischen Grundlagen beinhalten unter anderem Signalverarbeitung in den Medien, Grundlagen der Programmierung, Informationstechnik, Mathematik und den Einsatz von Datenbanken. Produktionsseitig stehen Übertragungstechnik, Internettechnologien, die Erarbeitung von journalistischen Audio- und Videobeiträgen, Produktionstechnik bis hin zu Live-Techniken und Sendeleitung auf dem Programm.

Alle theoretischen Teile des Studienprogramms münden in praktische Projektarbeiten, wobei regelmäßige (Internet-) TV-Produktionen und Radiosendungen in den Hörfunk- und TV-Studios der Hochschule für Musik Karlsruhe und der Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft zum täglichen Lehrbetrieb gehören.

Nach sechs Semestern kann der Studiengang mit der Prüfung zum Bachelor of Arts (B.A.) in Culture, Media and Technologies abgeschlossen werden.

Zu jedem Wintersemester werden in diesem Studiengang 24 Plätze vergeben. Er richtet sich an Abiturienten, die einen journalistisch/technischen Beruf in Rundfunkanstalten, Agenturen und New-Media-Produktionen anstreben. Voraussetzung ist die allgemeine Hochschulreife und das Bestehen einer studiengangspezifischen Aufnahmeprüfung sowie ein vierwöchiges Vorpraktikum, das notfalls auch in den Semesterferien nachgeholt werden kann.

Weitere Informationen unter www.kmt-karlsruhe.de.

Doppelfach Musik: Kirche und Schule
Dresdner Hochschulen kooperieren bei neuem Studiengang

Die Rektoren der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden, Prof. Dr. Stefan Gies, und der Hochschule für Kirchenmusik der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens, Prof. Dr. Dr. h.c. Christfried Brödel, haben am Dienstag, den 2. März 2010, die Studien- und Prüfungsordnungen für den neuen Studiengang „Doppelfach Musik“ (Bachelor/Master) unterzeichnet.
Ab dem Wintersemester 2010/11 können danach Studienanfänger das Lehramt Musik Gymnasium mit einem zweiten musikalischen Fach anstelle eines wissenschaftlichen Schulfaches kombinieren. Hierfür stehen zur Auswahl: Kirchenmusik (in Kooperation der beiden genannten Hochschulen), Instrumental- und Gesangspädagogik oder eine zusätzliche Vertiefung im Bereich der Schulmusik. Unterschiedliche Tätigkeitsprofile sind dabei im Blick: etwa der Pädagoge, der vormittags Klassenunterricht erteilt und nachmittags im Rahmen von Ganztagesangeboten oder an einer Musikschule Schüler im Klavier- oder Violinspiel unterweist oder der Absolvent, der in ergänzenden Teilzeitanstellungen den kirchenmusikalischen Dienst in einer Gemeinde und Musikunterricht an einer allgemein bildenden Schule wahrnimmt. Der Studiengang wird im Rahmen einer Experimentierklausel zur Erprobung innovativer, den veränderten Anforderungen der Berufspraxis und des Arbeitsmarktes Rechnung tragender Studienangebote eingerichtet. Bewerbungsschluss ist der 31. März. Bewerber, die das Doppelfachstudium mit dem zweiten Fach Kirchenmusik anstreben, können ihre Unterlagen im Sinne einer Übergangsregelung noch bis zum 10. Mai 2010 bei der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber einreichen. www.hfmdd.de;
www.kirchenmusik-dresden.de

Bewegte Kinderchöre, Musikdesign
Trossingen startet zwei neue Studiengänge

Singen und Bewegen sind die ursprünglichsten Formen von Musik. Besonders im Elementarbereich an Musikschulen kommt ihnen ein wichtiger Stellenwert zu. Aus diesem Grund hat die Staatliche Hochschule für Musik Trossingen den achtsemestrigen Bachelorstudiengang „Sing & Move“ konzipiert. Das Studium qualifiziert die Studierenden in besonderer Weise für Kinder- und Jugendchorleitung mit einem speziell bewegungsorientierten Grundansatz. Außerdem sollen die Absolventinnen und Absolventen dazu beitragen, das Klassenmusizieren mit der Singstimme professionell weiterzuentwickeln. Im Zusammenwirken der Abteilungen Music & Movement und Gesang steht das kompetente Team von Lehrkräften für ein stark berufsorientiertes Profil mit attraktiven, oft spartenübergreifenden Wahlmodulen. Zu den Studieninhalten zählen neben Music & Movement/Rhythmik und Gesang auch Stimmimprovisation, das Fach Sprechen, der Körper als Klanginstrument, szenisches Gestalten, Dirigieren und Arrangieren, Chor- und Ensembleleitung, Fachdidaktik und betreute Lehrpraxis sowie weitere theorie- und praxisspezifische Inhalte.
Die ausgezeichnete Vernetzung der Hochschule zu anderen Institutionen und Veranstaltern der Region schafft projektbezogene Praxismöglichkeiten, sorgt für einen hervorragenden Ruf und erhöht die späteren Einstellungschancen. Gefragt sind besondere Kenntnisse auf dem Gebiet Singen und Bewegen vor allem in der Kinder- und Jugendchorleitung, an Musikschulen sowie in der kirchlichen und soziokulturellen Kinder- und Jugendarbeit. Auch in der Kooperation mit Kindergärten und allgemein bildenden Schulen wächst der Bedarf an qualifizierten Fachkräften auf den Gebieten Gesang und Bewegung (Klassenmusizieren), außerdem in der Erwachsenenbildung sowie der Fort- und Weiterbildung.

Der Studiengang startet zum Wintersemester 2010/11. Anmeldeschluss für die Aufnahmeprüfung ist der 15. Juni 2010. Weiterführende Informationen zu Studieninhalten und Aufnahmeprüfung: www.mh-trossingen.de/music&movement

Der neue Studiengang Musikdesign wird von der Staatlichen Hochschule für Musik Trossingen in Kooperation mit der Hochschule Furtwangen (Fakultät Digitale Medien) angeboten. Absolventinnen und Absolventen erwerben nach acht Semestern, in denen sie unter anderem Komposition und Sounddesign, Gehörbildung und Psychoakustik sowie Medienmanagement und Marketing studieren, den akademischen Grad „Bachelor of Music“.

Musikdesign betrachtet die Arbeit mit Klang als Teil einer Gesamtinszenierung, die für den hörenden Betrachter multimedial und multisensorisch erlebbar wird. Musikdesigner arbeiten bei Konzeption und Umsetzung dieser Inszenierung eng zusammen mit weiteren Künstlerinnen und Künstlern, Marketing und Produkt-akustikfachleuten aus den Bereichen Markenkommunikation, Produktentwicklung, Architektur, Medieninstallation, Film, Interaktive Anwendung und Mobile Content. Musikdesigner gestalten dabei Klang aus den Elementen (komponierte) Musik, Sprache, Sound, Geräusch und können diesen Klang aus ästhetischer sowie psychoakustischer Sicht analysieren und beurteilen.

Der Studiengang Musikdesign wurde entwickelt, um den geänderten Herausforderungen des Musik- und Medienmarktes gerecht zu werden. Er stattet Absolventen mit interdisziplinären Kenntnissen in den Spannungsfeldern von Kunst und Wirtschaft, Musik und Medien, Kreation und Technologie, Wissenschaft und Praxis aus. Erstmalig in der deutschen Musikhochschul-Landschaft ist der Laptop als vollwertiges Musik- und Klanginstrument zur Aufnahmeprüfung zugelassen. Was zählt, ist die künstlerische Begabung, gerne auch in unkonventioneller Ausprägung: Notenkenntnisse sind nicht zwingend erforderlich.

Projektarbeit an realen Aufträgen, Praktika in der Wirtschaft und in Medienfirmen sowie die Arbeit in praxisorientierter, interdisziplinärer Forschung werden eine zentrale Stellung in diesem Studium einnehmen. Musikdesigner arbeiten angestellt oder selbständig in den Bereichen Komposition, Audio-/Sounddesign, Tonregie, Medienproduktion, Projektleitung, Konzeption, Audio-Supervision und Klanggestaltung für Produktionshäuser (Musik, Video, Computeranwendungen/-spiele, Werbung), Agenturen (Werbe-, Werbefilm-, Web-, Eventagenturen), Radio-/Fernsehsender sowie Musikschulen.

Bewerbungsschluss ist der 11. Juni 2010; Informationen unter: www.musikdesign.net

Klangkunst in Mainz

Seit dem Wintersemester 2009/10 ist es an der Hochschule für Musik der Johannes Gutenberg Universität möglich, einen Abschluss in Klangkunst-Komposition zu erwerben. Der Master-Studiengang richtet sich gleichermaßen an Musiker/-innen und Künstler/-innen, die nach einem ersten Abschluss weitere künstlerische Kompetenzen auf dem Gebiet der Klangkunst-Komposition erwerben möchten.

Die Bewerbungsfrist für die Einschreibung zum Wintersemester 2010 ist der 1. Mai 2010. Der Studiengang basiert auf den neuesten Entwicklungen eines intermediären Musik- und Kunstverständnisses, das sich in den zwei vergangenen Dekaden ausgeprägt hat. Hier fokussieren sich Strömungen der Neuen Musik, der elektronischen Komposition, der Klangkunst, der audiovisuellen Kunst und der radiophonen Kunst, der Ars Acustica, zu einer thematischen Einheit. Studiengangsleiter ist der Klangkünstler und Komponist Prof. Peter Kiefer.

Weitere Informationen: www.musik.uni-mainz.de/1622_DEU_HTML.php
 

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