Bei der Jubiläums Veranstaltung, der zehnten Auflage des Frankfurt Style Awards, ermöglichten C. Bechstein und Elena Gaponenko den passenden musikalischen Rahmen für die Welt der Mode.
Und die passende Location lieferte vor mehreren hundert geladenen Gästen das FRAPORT FORUM im Squaire Building, dem futuristisch gestylten Teil des Frankfurter Flughafens im Übergang zum Flughafen-ICE-Bahnhof. Zusammen ermöglichten sie ein perfektes Ambiente für die 60 Finalisten des International Talent Contest for Fashion and Design. Ihre Kreationen stammten aus drei Kontinenten – Europa, Asien und Amerika – und repräsentierten dabei 16 Länder und 31 Mode- & Designschulen. Mitten drin Elena Gaponenko an dem vom C. Bechstein Centrum Frankfurt für das Event gestellten Flügel – passend zum weißen Gesamt-Styling des Abends.
Als Begleiterin der 17-jährigen Stipendiatin der Peter Ustinov Stiftung, Sophie Schwerthöffer, schuf sie die bestmögliche Verbindung von klassischer Musik und modernem Modedesign. Es gelangte die Mozart-Arie „Una donna a quindici anni“ aus „Cosi fan tutte“, „Das Lied an den Mond“ aus Dvoráks „Rusalka“ sowie das legendäre „O mio babbino caro“ aus Puccinis „Gianni Schicchi“ zur Aufführung.
Auf die sich fast schon aufdrängende Frage, warum sie sich dabei gerade auf diesen Flügel verlässt, kam eine ausgesprochen präzise Antwort: „Ich habe schon fast alles probiert und aufgrund des besonderen für mich vertrauten Klangbilds bin ich zurückgekehrt zum Ideal – zu C. Bechstein einschließlich der großen Tradition des Unternehmens.“
Die Beschreibung dieses Klangbildes war für die Konzertpianistin und Dozentin für Klavier beinahe wie ihre Verbindung zur Mode: „Ein volles rundes Bild, ein schöner voluminöser, weicher Klang, der die Zuhörer nicht nur erreicht, sondern auch gefühlsmäßig anspricht, mitnimmt und die Intention des Komponisten wie die des jeweiligen Werkes spüren lässt, ist das Wichtigste. Wenn man gemeinsam mit dem Klang des Flügels die Seele des Publikums erreicht – einen emotionalen Zugang schafft, eine Brücke baut zwischen der Klassik und der heutigen Moderne, hat man als Pianistin wie Pianist die perfekte Verbindung erreicht. Und in der Mode ist es ähnlich: Nicht jedes Kleid passt zu jeder Frau und die Musik muss zum Instrument passen. Er soll das Stück an sich, seine Melodien unterstützen, sich aber nicht in den Vordergrund drängen.“