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Einige junge Orchestermusiker:innen in Konzertmontur stehen zusammen mit sie flankierenden älteren Personen.

Stolz und glücklich! Mitglieder des Orchesters der Städtischen Musikschule Ludwigshafen zusammen mit Alexander Petry, Stefan Krznaric, Johannes Freyer, Angela Bauer, Beat Fehlmann, Jean-Marc Vogt. Foto: Christian Kleiner

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Filmmusik trifft auf Nachwuchsförderung

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tutti pro-Orchesterpatenschaft in Ludwigshafen besiegelt
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Cineastische Klangwelten, orchestrale Brillanz und eine besondere Würdigung: Am 8. Februar schlossen das Orchester der Städtischen Musikschule Ludwigshafen und die Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz ihre tutti pro-Orchesterpatenschaft – die mittlerweile 62. bundesweit. 

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Das Cinema-Konzert im Pfalzbau Ludwigshafen unter der Leitung von Sebas­tián Camaño Saavedra begeisterte das Publikum mit einer beeindruckenden Bandbreite von Melodien der großen Filmklassiker. Auf der Bühne und an gemeinsamen Pulten mit den Profis auch sieben Mitglieder des Jugendorchesters, die von der Staatsphilharmonie zur Mitwirkung eingeladen waren.  Die Urkunden wurden verliehen von JMD-Präsident Johannes Freyer, Jean-Marc Vogt, Vorsitzender von unisono und Angela Bauer, Mitglied des VdM-Bundesvorstands. In ihren Grußworten betonten sie die Bedeutung der Nachwuchsförderung und die inspirierende Kraft, die aus der Zusammenarbeit zwischen jungen und professionellen Musiker*innen entsteht. Staatsphilharmonie-Intendant Beat Fehlmann freute sich ebenfalls über die Verleihung und die jungen Gäste im Orchester.

In Ludwigshafen wirkt die Orchesterpatenschaft als eine wertvolle Unterstützung für das nach der Corona-Flaute erst wieder im Aufbau begriffene Jugendorchester. Sie ist der Höhepunkt und zugleich die öffentliche Anerkennung für eine vorbildliche Kooperation zwischen der Staatsphilharmonie und der Städtischen Musikschule Ludwigshafen. Getragen von der Überzeugung der Verantwortlichen ebenso wie durch persönliche Verbindungen und das Engagement der Musiker*innen und der Lehrkräfte Alexander Petry und Stefan Krznaric, konnten ein wunderbares gemeinsames Projekt und eine motivierende musikalische Perspektive realisiert werden. Gemeinsam mit den Profis brachten die hoch motivierten jugendlichen Musiker*innen jene magischen Melodien zum Klingen, für die es sich lohnt, ein Instrument zu lernen, zu üben und dranzubleiben. „Es war unglaublich, wie sich unser Spiel mit so einem großen Klangkörper zusammenfügt“, erzählte die junge Bratschis­tin Lucia Lips begeistert.

Charmant rückte die Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz die Jugendlichen an diesem Abend ins Rampenlicht, und Moderatorin und Musikvermittlerin Heike Schuhmacher stellte die Musikschüler*innen dem Publikum vor. „Ich habe schon oft Konzerte der Staatsphilharmonie besucht, aber nun selbst auf der Bühne zu stehen, war einfach unbeschreiblich.“ Auch für Johannes Rudnick, Flöte, war die Begegnung eine intensive Erfahrung: „In einem professionellen Orchester zu spielen war eine Herausforderung, aber auch eine einmalige Chance. Ich konnte viel lernen – und natürlich war es einfach großartig, vor so einem begeisterten Publikum aufzutreten.“

Das Publikum zeigte sich tief beeindruckt und honorierte die herausragenden Darbietungen mit anhaltendem Applaus und stehenden Ovationen.

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