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13. Jüdische Kulturtage in Thüringen

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Erfurt (ddp-lth). Die 13. Tage der Jüdisch-Israelischen Kultur in Thüringen werden am Sonntag in Erfurt eröffnet. Unter dem Titel «Israel - Brücke zwischen Orient und Okzident» sind vom 6. bis 20. November in sechs Städten Konzerte, Lesungen, Diskussionsforen und Theateraufführungen geplant.

Insgesamt laden die Veranstalter in diesem Jahr zu knapp 30 Veranstaltungen ein, darunter drei Ausstellungseröffnungen. Die Kulturtage sollen dazu beitragen, jüdisches Leben stärker in Deutschland zu integrieren.

Veranstaltungsorte sind neben Erfurt auch Weimar, Eisenach, Saalfeld, Meiningen, Ohrdruff und Mechterstädt bei Gotha. Zur Eröffnung werde im Erfurter Rathausfestsaal der israelische Deutschland-Korrespondent Daniel Dagan über das Thema der diesjährigen Kulturtage referieren. Am 11. November frage der israelische Fernsehjournalist in Weimar, ob der Islam eine Bedrohung für die westliche Kultur sei.

Am 14. November ist die in Argentinien lebende Schindler-Biographin Erika Rosenberg zu Gast in Erfurt. Einen Tag später liest sie in Ohrdruf und Mecherstädt. Das Abschlusskonzert bestreitet der Dresdener Synagogenchor wiederum im Rathausfestsaal. Während der Kulturtage werden auch Sonderführungen in die sonst nicht zugängliche Alte Synagoge Erfurts angeboten, eines der ältesten mittelalterlichen jüdischen Gotteshäuser Europas.

Die jährlich stattfindenden Jüdisch-Israelischen Kulturtage werden vom Förderverein Alte und Kleine Synagoge in Erfurt veranstaltet. Der Etat von rund 34 000 Euro werde vor allem von Land und Stadt Erfurt getragen. Pro Jahr kämen etwa 2000 Gäste zu den Veranstaltungen.

http://www.synagogenverein-erfurt.de