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Der Musiker im Zeitalter neuer Technologien

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D-A-CH-Tagungen im Wechsel historischer Kontexte
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Der Schweizerische Musikpädagogische Verband (SMPV), die Arbeitsgemeinschaft der Musikerzieher Österreichs (AGMÖ) und der Deutsche Tonkünstlerverband (DTKV) blicken inzwischen auf 30 dieser Arbeitstagungen zurück. Während im thematischen Mittelpunkt zunächst die Aktualisierung des Instrumental- und Vokalunterrichts stand, rückte in den 80er-Jahren dann die Aktualität der allgegenwärtigen Massenmedien ins Blickfeld des Interesses.

Ein Forum zu Erfahrungsaustausch, Diskussion und Anregung schwebte den Initiatoren vor, als sie in den 60er- Jahren die Deutsch-Schweizerisch-Österreichischen Studientagungen (D-A-CH-Tagung) aus der Taufe hoben. Im regelmäßigen Wechsel sollten aktuelle Themen der Musikpädagogik von Referenten der drei Länder mit Vorträgen, Lehrveranstaltungen und Diskussionen behandelt und anschließend in einer vom gastgebenden Land publizierten Broschüre veröffentlicht werden. Der Schweizerische Musikpädagogische Verband (SMPV), die Arbeitsgemeinschaft der Musikerzieher Österreichs (AGMÖ) und der Deutsche Tonkünstlerverband (DTKV) blicken inzwischen auf 30 dieser Arbeitstagungen zurück. Während im thematischen Mittelpunkt zunächst die Aktualisierung des Instrumental- und Vokalunterrichts stand, rückte in den 80er-Jahren dann die Aktualität der allgegenwärtigen Massenmedien ins Blickfeld des Interesses. Die inhaltliche Fülle der vielseitigen Referate und die gegenseitige geistige Befruchtung in lebhaften und anspruchsvollen Diskussionen war ein immer von neuem anzutreffendes Kennzeichen der D-A-CH-Tagungen.

Der Musiker erhält im Zeitalter von Computer, Internet, CD-ROM und Publishing on Demand eine Vielzahl neuer Eindrücke, Erfahrungen und Möglichkeiten. Vor der Musik macht der Prozess gesellschaftlichen Wandels nicht Halt. Lebenslanges Lernen greift auf alle Berufsfelder über – für Musiker zweifellos nichts Neues. Berufliche Lebenswege, bei denen sich schon mit Beginn der Ausbildung die Jahrzehnte des Arbeitslebens klar ersichtlich vor jedem einzelnen abzeichnen, werden immer seltener.

Diese Ausgangssituation stellt der Deutsche Tonkünstlerverband in den Mittelpunkt der diesjährigen D-A-CH-Tagung, die vom 6. bis 8. Oktober 2000 in Garmisch-Partenkirchen stattfindet. Das Thema „Musikstudium – was dann? Neue Musikberufe, neue Studiengänge, neue berufsqualifzierende Weiterbildungsmöglichkeiten“ wird von Fachleuten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz in den Räumen des kürzlich eröffneten Richard-Strauss-Instituts behandelt.

Die Referenten und ihre Themen versprechen eine Fülle interessanter Fragestellungen und Lösungsansätze:

  • Dr. Bernhard Billeter, Zürich: „Musikwissenschaftsstudium – was dann?“,
  • Reinhard Froese, Bundesakademie für musikalische Jugendbildung Trossingen: „Musikalische Fort- und Weiterbildung im außerschulischen Bereich auf europäischer Ebene“,
  • Prof. Dr. Albert Hartinger, Mozarteum Salzburg und Salzburger Bachgesellschaft: „Zur Beziehung zwischen musikalischen Ausbildungsinstituten und Berufspraxis in Österreich“,
  • Thomas Kessler, Musikhochschule Basel: „Das neue Studienfach Audiodesign“,
  • Maximilian Kock und Andi Gleichmann, Seven Senses GmbH: „Audiodesign beim Fernsehen“,
  • Prof. Dr. Desmond Mark, Institut für Musiksoziologie, Universität für Musik und darstellende Kunst Wien: „Technologischer, ökonomischer und ästhetischer Wandel als Herausforderung für die Musikpädagogik“,
  • Martina Pratsch, Musikhochschule Basel: „Berufskunde/Kulturmanagement“– ein neues Angebot an der Musikhochschule Basel zur Planung der Berufstätigkeit von Musikstudenten“,
  • Gerhard Sammer M.A., Hochschule Mozarteum Salzburg, Abteilung Innsbruck: „Musikerziehungsstudium in Österreich – was dann?“,
  • Prof. Dr. Klaus Ernst Schneider, Musikhochschule Detmold: „Musik-Vermittlung in Konzert, Rundfunk und Fernsehen, ein Pilotprojekt zur Ausbildung von Moderatoren an der Hochschule für Musik Detmold“.

Die Tagung wendet sich an Lehrkräfte an allgemeinbildenden Schulen, Berufsfachschulen für Musik, Konservatorien und Hochschulen sowie private und angestellte Musikerzieher. Auch interessierte Laien, Schüler und Studierende sind zur Teilnahme eingeladen.

Termin: 6. bis 8. Oktober 2000

Info und Anmelde-Unterlagen beim Organisationsbüro: Buch- und Kulturmanagement Dorothee Göbel, Ruffinistr. 21, 80637 München, Tel. 089/167 88 33, Fax 089/ 13 92 90 64, E-Mail: do.goebel [at] t-online.de (do[dot]goebel[at]t-online[dot]de) . Anmeldeschluss ist der 30. September 2000.

Zur Besorgung einer Unterkunft wenden Sie sich möglichst rechtzeitig an das Verkehrsamt Garmisch-Partenkirchen, Richard-Strauss-Platz 2, 82467 Garmisch-Partenkirchen, Tel. 08821/180-6, Fax 08821/180-755,

E-Mail: tourist-info [at] garmisch-partenkirchen.de (tourist-info[at]garmisch-partenkirchen[dot]de)

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