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FAZ kritisiert „Loblied auf ARD und ZDF“ des Kulturrates

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Berlin, den 24.10.2008. Michael Hanfeld sieht in der heutigen Ausgabe der Frankfurter Allgemeinen Zeitung in dem Dossier „Öffentlich-rechtlicher Rundfunk“ des Deutschen Kulturrates ein „Loblied auf ARD und ZDF“ und stellt dies in Zusammenhang mit der Finanzierung des Dossiers durch den WDR. Im Dossier selbst wurde auf die Finanzierung deutlich hingewiesen und klargestellt, dass der WDR „selbstverständlich keinen Einfluss auf die Redaktion und die Auswahl der Autoren genommen“ hat.

Neben scharfen Kritikern des öffentlich-rechtlichen Rundfunks wie unter anderem der EU-Wettbewerbskommissarin Nelie Kroes, der EU-Medienkommissarin Viviane Reding, dem Präsidenten des Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger Helmut Heinen, dem Vorsitzenden der FDP-Medienkommission Hans-Joachim Otto kommen selbstverständlich auch Autoren zu Wort, die sich positiv zum öffentlich-rechtlichen Rundfunk äußern. Der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann, sagte: „Der Deutsche Kulturrat steht hinter dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Wir sind, und daraus haben wir nie einen Hehl gemacht, Interessenvertreter der Kultur. Die FAZ und besonders die hinter ihr stehenden Verleger haben ein eigenes Interesse. Sie wollen den öffentlich-rechtlichen Rundfunk in seiner Entwicklung besonders im Internet beschneiden, um selbst diesen Markt zu erobern. Das ist auch ein legitimes Interesse. Doch sollte die FAZ ihr eigenes Interesse nicht verschweigen, wenn sie anderen Interessenvertretung vorwirft.“ Das Dossier öffentlich-rechtlicher Rundfunk kann kostenfrei beim Deutschen Kulturrat, Chausseestraße 103, 10115 Berlin, Tel 030/24 72 80 14, Fax: 030/24 72 12 45, Email: post [at] kulturrat.de (post[at]kulturrat[dot]de) in der Printausgabe bestellt werden. Im Internet kann das Dossier unter der Adresse http://www.kulturrat.de/dossiers/oe-r-r-dossier.pdf heruntergeladen werden.

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