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Förderverein Regensburger Domspatzen gibt auf [update, 16:30]

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Nach 18 Jahren stellt der Kulturförderverein Regensburger Domspatzen seine Arbeit ein. Die Gründe will die Vorsitzende des Vereins, Maria Eichhorn, am Dienstag (11.00 Uhr) in Regensburg bekanntgeben. 2009 hatte der damalige Regensburger Bischof Gerhard Ludwig Müller angeordnet, keinerlei Geldmittel des Vereins anzunehmen, nachdem Eichhorn zur Landesvorsitzenden von «Donum Vitae» gewählt worden war.

Der Verein stellt nach der Beratung von Schwangeren gegen den Willen der Kirchenleitung Bestätigungen aus, die eine straffreie Abtreibung ermöglichen. 1997 hatte der ehemalige Bundestagspräsidenten Kai-Uwe von Hassel den Förderverein gegründet. Unter dem Vorsitz von Maria Eichhorn waren in die Aus- und Weiterbildung der Domchorsänger nach Angaben des Vereins etwa 500 000 Euro geflossen.

[update]:

Wegen «Donum Vitae» - Kulturförderverein Domspatzen gibt auf

Regensburg (dpa/lby) - Die weltberühmten Regensburger Domspatzen müssen wegen des Streits um die Schwangerenkonfliktberatung auf finanzielle Mittel eines Fördervereins verzichten. Nach jahrelangem Zerwürfnis mit dem Bistum stellt der Kulturförderverein Regensburger Domspatzen seine Arbeit ein. «Wir haben keine Basis für eine Weiterarbeit gesehen», sagte die Vereinsvorsitzende Maria Eichhorn am Dienstag in der Domstadt.

2008 hatte der damalige Regensburger Bischof Gerhard Ludwig Müller angeordnet, keinerlei Geldmittel des Vereins anzunehmen, nachdem Eichhorn zur Landesvorsitzenden von «Donum Vitae» gewählt worden war. Der Verein stellt nach der Beratung von Schwangeren gegen den Willen der katholischen Amtskirche Bestätigungen aus, die eine straffreie Abtreibung ermöglichen.

 

 

 

 

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