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Klaus-Dieter Lehmann - Foto: GI
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Goethe-Institut: europäische Kultur ist Migrationskultur

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Der Präsident des Goethe-Instituts, Klaus-Dieter Lehmann, hat eindringlich vor Abschottung in Europa gewarnt. „Die europäische Kultur ist eine Migrationskultur“, sagte Lehmann am Dienstag in Berlin unter Hinweis auf den über Jahrhunderte immer wieder deutlich sichtbaren Austausch. „Es wäre bitter, wenn sich gegenseitige Abschottung, Gegnerschaft gegen das Fremde, Manipulation und nationalistische Tendenzen fortsetzen würden“, sagte Lehmann mit Blick auf entsprechende Entwicklungen in Deutschland. „Das ist eine Entwicklung, der das Goethe-Institut mit aller Macht entgegentritt.“

Das Goethe-Institut ist für die internationale Kulturpolitik Deutschlands zuständig. Die aktuell 157 Institute in 98 Ländern fördern etwa die Kenntnis deutscher Sprache, kulturelle Zusammenarbeit und vermitteln weltweit ein aktuelles Deutschlandbild.

Für das kommende Jahr stehen dem Goethe-Institut aus Mitteln des Außenministeriums knapp 270 Millionen Euro zur Verfügung (2019: 265).

Hinzu kommen andere Zuwendungen und vor allem Erlöse aus der Spracharbeit, die im aktuellen Jahr knapp 140 Millionen Euro betrugen.

 

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