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Das Staatstheater Schwerin
Das Staatstheater Schwerin. Foto: Presse, Silke Winkler
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Intendant zu Theatertag-Neustart in Schwerin: Großer Bedarf an günstigen Karten

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Schwerin - Der Neustart des Theatertags, an dem das Mecklenburgische Staatstheater in Schwerin einmal im Monat zu einem verbilligten Vorstellungsbesuch einlädt, ist nach Einschätzung von Generalintendant Hans-Georg Wegner gelungen. «Wir haben den Theatertag mit 15 Euro auf allen Plätzen wieder eingeführt, weil in der aktuellen Lage ganz wichtig ist, dass sich jeder einen Theaterbesuch pro Monat gönnen kann. Der «Tannhäuser» als Einstieg war ein voller Erfolg», erklärte Wegner.

Für die Aufführung der vierstündigen Wagner-Oper am 25. Oktober, einem Dienstag, seien mehr als 300 Tickets verkauft worden. «Es war eine wunderbare Vorstellung und man merkt, dass ein großer Bedarf an günstigen Karten vorhanden ist», sagte der Theaterchef. Nach einer coronabedingten Unterbrechung von mehr als zwei Jahren war die Aufführung des von Wagner vertonten «Sängerkriegs auf der Wartburg» im Großen Haus die erste Vorstellung, bei der Karten für alle Sitzkategorien 15 Euro kosteten - Logenplätze eingeschlossen, für die sonst mehr als das Dreifache bezahlt werden muss.

Nach Angaben des Theaters wird es den Theatertag für ausgesuchte Vorstellungen sowohl im Großen Haus als auch in der neuen Spielstätte M*Halle geben, für die die Ticketpreise auf 10 Euro reduziert werden. Dort wird am 14. Dezember das Schauspiel «Kabale und Liebe» gezeigt. Für das Große Haus steht bereits am 12. November «Gundermann - Männer, Frauen und Maschinen» auf dem Spielplan und am 12. Januar 2023 das Ballett «Nacht ohne Morgen».

Der Neustart des Theatertages sei nicht nur eine Reaktion auf die finanziell derzeit angespannte Lage der Bevölkerung, sondern auch ein Signal für die Rückkehr zu mehr Normalität nach den teils beträchtlichen Beschränkungen des Spielbetriebs in der Corona-Pandemie, hieß es. Die Besucherzahlen waren drastisch eingebrochen.

 

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