Dresden - Der Sächsische Kultursenat hat vor Kürzungen bei musischen Unterrichtsfächern gewarnt. Auch müsse dem erwarteten Lehrermangel in diesem Bereich offensiv begegnet werden, heißt es in einem am Montag in Dresden veröffentlichten Papier des Kultursenats. In dem Schreiben an das Kultusministerium und das Wissenschaftsministerium heißt es weiter, kulturelle Bildung müsse Bestandteil des gesamten Bildungsprozesses sein.
Die Abschaffung von Stellen für Museums-, Theater- oder Musikpädagogik sei mit der generellen Forderung nach vermehrter kultureller Bildung nicht vereinbar. Hintergrund des Appells sind Kürzungen des Landes im sozialen und kulturellen Bereich in der Vergangenheit und die in dieser Woche anstehende Klausur der Landesregierung zum Doppelhaushalt 2013/2014.