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Mappus ist neuer deutsch-französischer Kulturbevollmächtigter

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Stuttgart - Baden-Württembergs Ministerpräsident Stefan Mappus (CDU) will als neuer deutsch-französischer Kulturbevollmächtigter die kulturellen Beziehungen zwischen beiden Ländern vertiefen. Eine ausführliche Agenda werde derzeit vorbereitet, erklärte Mappus am Sonntag in Stuttgart. Dabei komme vor allem der unmittelbaren Nachbarschaft von Baden-Württemberg und Frankreich entlang des Oberrheins eine besondere Bedeutung zu.

Baden-Württemberg sei der Sitz von mehreren bedeutenden deutsch-französischen Institutionen, betonte Mappus. Dazu gehörten das deutsch-französische Institut Ludwigsburg und die deutsch-französischen Gymnasien in Freiburg und Stuttgart. Zudem würden an den Universitäten Freiburg, Karlsruhe und Mannheim deutsch-französische Doppelstudiengänge in verschiedenen Fachbereichen angeboten.

Mappus hat das Amt des deutsch-französischen Kulturbevollmächtigten zum 1. Januar 2011 übernommen. Das Mandat ist auf vier Jahre angelegt. Mappus ist nach Kurt Georg Kiesinger, Hans Filbinger, Lothar Späth und Erwin Teufel der fünfte Ministerpräsident von Baden-Württemberg, der dieses Amt inne hat.

 

(nmz,bl) -Mappus tritt die unmittelbare Nachfolge von Klaus Wowereit an, der seit dem 1.1.2007 das Amt des „Bevollmächtigten der Bundesrepublik Deutschland für kulturelle Angelegenheiten im Rahmen des Vertrages über die deutsch-französische Zusammenarbeit“ inne hatte. Das Amt wurde am 22. Januar 1963 durch den so genannten Élysée-Vertrag geschaffen. Der französische Bildungsminister trifft sich nach Artikel I, Abs. 3a des Vertrags "mit derjenigen Persönlichkeit, die auf deutscher Seite benannt wird, um die Ausführungen des Programms der Zusammenarbeit auf kulturellem Gebiet zu verfolgen". Diese Persönlichkeit ist jeweils für vier Jahre ein deutscher Ministerpräsident.

Übersicht über die Kompetenzbereiche des Bevollmächtigten

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