Greifswald/Stralsund - Theaterfreunde aus der Region Vorpommern dringen auf eine auskömmliche Finanzierung des Theaters Vorpommern und haben dazu eine Online-Petition gestartet. Die Initiatoren fordern die Landesregierung auf, sich angemessen an der Finanzierung zu beteiligen.
Ein faires Abkommen mit den Kommunen mit einer angemessenen anteiligen Finanzierung des Theaterbetriebes durch das Land sei Voraussetzung für den Erhalt des kulturellen Umfeldes im Landesteil Vorpommern, heißt es in der Petition.
Die vom Land gewünschte Fusion der Theater im Landesosten liegt derzeit auf Eis. Sie stößt vor allem in Neustrelitz und Neubrandenburg auf Widerstand. Alternativ zu einer Fusion wird deshalb auch ein Kooperationsmodell diskutiert. Der nächste Theatergipfel mit dem Land zur Zukunft der Theater Vorpommern und der Theater- und Orchester GmbH Neubrandenburg/Neustrelitz ist für März geplant.
[update, DOV]
THEATER VORPOMMERN: Am Donnerstag, 22.02.2018, findet eine Bürgerschaftssitzung in Greifswald zum Thema Theater statt. Diese Bürgerschaftssitzung beginnt mit einer aktuellen Stunde zum Thema „Zukunft des Theater Vorpommern“. Zu dieser Sitzung wird ein Rederecht für den Betriebsratsvorsitzenden und einen Gewerkschaftsvertreter beantragt.
Vor dieser Bürgerschaftssitzung findet ab 16.00 Uhr eine Demonstration zu der gleichen Thematik vor der Stadthalle statt. Diese wurde initiiert von dem Förderverein „Hebebühne“ und der Bürgerinitiative „Theaterleben“. Unterstützen Sie uns gern auch dabei mit Ihrer Anwesenheit und bringen Sie weitere Freunde mit. Ihre Stimme für den Erhalt des Theater Vorpommerns.
DOV:
Demonstration in Greifswald zum Erhalt der Theaterstandorte in Meck-Pomms Nordosten
22. Februar in Greifswald
Die Gewerkschaften GDBA, VdO und DOV haben aufgerufen, die Demonstration in Greifswald zum Erhalt der Theaterstandorte im Nordosten Mecklenburg-Vorpommerns zu unterstützen. Sie findet am 22. Februar um 16 Uhr vor der Stadthalle statt. Initiatoren sind der Förderverein Hebebühne e.V. und die Bürgerinitiative TheaterLeben.
Beim Theatergipfel Ende Januar wurde deutlich, dass das Land Mecklenburg-Vorpommern nicht ausreichend bereit ist, trotz Erhöhung der Zuschüsse der Kommunen seine Förderzusagen anzuheben. Doch ohne zusätzliches Engagement des Landes hat das Theater Vorpommern keine Zukunft. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Theater künftig fusionieren, kooperieren oder selbständig bleiben.
Demo-Teilnehmer sind anschließend zur Aktuellen Stunde Zukunft des Theaters Vorpommern eingeladen. Sie findet um 17 Uhr im Rahmen einer Bürgerschaftssitzung statt. Daran teilnehmen werden auch Vertreter der Landesregierung und Theatergesellschafter. Für den Betriebsrat ist Rederecht beantragt.
GDBA, VdO und DOV fordern:
Bezahlung nach Flächentarifvertrag ohne weiteren Personalabbau
Dynamisierung der Landesmittel analog zu den Tarifsteigerungen
Erhalt der eigenständigen Theater im Nordosten als wichtige kulturelle Institutionen jenseits der MetropolenDer Erhalt der bestehenden Theaterstandorte in ihrer vollen Leistungsfähigkeit in den künstlerischen und nicht-künstlerischen Bereichen ist der einzige sinnvolle Weg und im Sinne von Publikum und Beschäftigten. Deshalb rufen die Gewerkschaften alle Kolleginnen und Kollegen der künstlerischen Abteilungen zur Beteiligung an der Demonstration auf.