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Radio France nach Rekordstreik wieder auf Sendung

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Paris - Nach einem Rekordstreik von vier Wochen sind die Hörfunkprogramme von Radio France wieder auf Sendung. Der Streik war offiziell bis Donnerstagmittag terminiert, nach Angaben von Radio France hatten aber die meisten Kanäle bereits am Mittwoch wieder mit der Ausstrahlung des normalen Programmes begonnen.

Während der 28 Streiktage hatte sich Radio France zwischen zahlreichen Musiktiteln immer weder für fehlende redaktionelle Beiträge und das Ausbleiben gewohnter Sendungen entschuldigt.

Die Auseinandersetzung dreht sich um ein Sparprogramm, das die Spitze des öffentlich-rechtlichen Senders plant. Radio France macht laut der Leitung mit seinen sieben nationalen Sparten und 43 regionalen Programmen 2015 einen Verlust von 21,3 Millionen Euro bei Ausgaben von 685,2 Millionen Euro. Die bisher geplanten Einsparungen sehen unter anderem einen Abbau von bis zu 380 der rund 4300 Stellen vor.

Nach dem Vorschlag eines Schlichters vom Wochenende soll nach Ende des Streiks zwischen Mitarbeitern, Gewerkschaften und Senderleitung über Pläne und Finanzen bis 2019 verhandelt werden. In die Auseinandersetzung hatten sich auch die für Medien zuständige Kulturministerin Fleur Pellerin und Ministerpräsident Manuel Valls eingeschaltet.

 

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