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Budget für Kölner Opernsanierung soll auf 404 Millionen steigen. Foto: Hufner
Hamburger Kulturbehörde gibt 600 000 Euro für 33 Hamburger Musikprojekte. Foto: Hufner
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Sachsen erhöht Kulturausgaben - Förderung für Meeting Point Messiaen

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Dresden - Sachsen wird im kommenden Doppelhaushalt die Kulturförderung erhöhen. Sie soll von 200,7 Millionen Euro in diesem Jahr auf 213,3 Millionen (2017) und 216,1 Millionen Euro im Jahr 2018 steigen, teilten die Koalitionsfraktionen von CDU und SPD im Landtag am Montag in Dresden mit. Im Vergleich zum Regierungsentwurf seien das insgesamt neun Millionen Euro mehr.

«Wir haben nicht nur Einrichtungen von weltweiter Ausstrahlung, wie die Semperoper in Dresden und den Leipziger Thomanerchor. Im Freistaat gibt es auch ein umfassendes kulturelles Angebot im ländlichen Raum», erklärte CDU-Kulturpolitikerin Aline Fiedler. Mit dem Haushaltsentwurf habe man den Spagat zwischen beiden gefunden. «Eine stabile Kulturförderung ist unerlässlich für den sozialen Zusammenhalt», betonte die SPD-Abgeordnete Hanka Kliese.

Der Meeting Point Messiaen - das europäische Zentrum für Bildung und Kultur Zgorzelec-Görlitz - wird erstmals in die institutionelle Kulturförderung aufgenommen, hieß es. Insgesamt betrifft das 21 Kultureinrichtungen im Freistaat. Der Meeting Point entstand in Erinnerung an den französischen Komponisten Olivier Messiaen (1908-1992). Er hatte 1940/41 knapp neun Monate in einem Görlitzer Kriegsgefangenenlager verbracht und dort mit drei Mitgefangenen sein «Quartett auf das Ende der Zeit» uraufgeführt.

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