Dresden - Der sächsische Kultursenat hat vier neue Mitglieder. Helmuth Albrecht, Ulrike Hessler, Petra Lewey und Frank Richter erhielten am Montag ihre Ernennungsurkunden im Dresdner Landtag, wie das Wissenschaftsministerium mitteilte.
Aufgabe der Mitglieder des Kultursenates ist es den Angaben zufolge, die Kulturförderung in Sachsen beratend zu begleiten und Empfehlungen für die inhaltliche und regionale Schwerpunktsetzung zu geben. Er besteht aus 24 ehrenamtlichen Senatoren.
Albrecht ist nach Angaben des Ministeriums Inhaber des Lehrstuhls für Technikgeschichte und Industriearchäologie an der TU Bergakademie Freiberg und seit 2009 Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirates für Sächsische Industriekultur beim Zweckverband Sächsisches Industriemuseum. Hessler ist seit 2010 Intendantin der Semperoper Dresden. Im Zentrum ihrer Arbeit stehe die Verbindung von Tradition und Erneuerung, die Weiterentwicklung des Standardrepertoires sowie eine "Dresdner Dramaturgie", hieß es. Lewey ist Leiterin der Kunstsammlungen Zwickau und außerdem Mitglied der Ankaufskommission für den Kunstfonds Sachsen. Richter schließlich leitet die Landeszentrale für politische Bildung in Sachsen.
"Die Kultursenatoren bekleiden ein überaus wichtiges Ehrenamt im Freistaat Sachsen", sagte Wissenschaftsministerin Sabine von Schorlemer. Ihre Stimmen würden gehört, wenn es um kulturpolitische Fragestellungen in Sachsen gehe. Der Kultursenat wird den Angaben nach durch Vertreter des Landtags, der Ministerien für Wissenschaft und Kunst sowie Finanzen, des Sächsischen Städte- und Gemeindetags und des Sächsischen Landkreistags ergänzt.