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SPD: Landrat soll bei geplanter Orchesterfusion einschreiten

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Dresden - Im Streit über die Fusion der beiden Orchester Elblandphilharmonie und Landesbühnen Radebeul fordert die SPD ein Einschreiten des Landkreises Sächsische Schweiz-Osterzgebirge. Landrat Michael Geisler (CDU) dürfe sich «einer vernünftigen Lösung» nicht verschließen, sagte SPD-Kulturexpertin Eva-Maria Stange am Dienstag in Dresden.

Nachdem bereits der Landkreis Meißen signalisiert habe, über eine höhere finanzielle Beteiligung die Arbeitsfähigkeit des neuen Orchesters zu ermöglichen, müsse Geisler nun handeln.

Die beiden Orchester sollen zusammengelegt werden und der Klangkörper nur noch aus 72 Musikerstellen bestehen. Die SPD hält eine Mindestgröße von 86 Musikern für erforderlich. Auch die Deutsche Orchestervereinigung (DOV) kritisiert die Pläne.
 

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