Erfurt - Während Dresdens Oberbürgermeisterin Helma Orosz (CDU) vor dem Welterbekomitee in Sevilla um den Erhalt des Welterbetitels für das Elbtal trotz Waldschlösschenbrücke kämpft und das Komitee seit 15.30 Uhr erneut zum leidigen Thema debattiert, gibt das Kultusministerium in Thüringen bekannt, dass die UNESCO-Weltkulturerbestätten in Weimar und Eisenach von Bund und Land mit 11,5 Millionen Euro gefördert werden.
Dabei stammen 8,4 Millionen Euro aus dem Bundesprogramm «Förderung von Investitionen in nationale Weltkulturerbestätten». Die Mittel fließen unter anderem in die Wartburg in Eisenach sowie in Weimar in Schloss, Schlosspark und Orangerie, das Haus am Horn, die Restaurierung der Herderkirche mit Umfeld, den Herderplatz und das Wilhelm-Ernst-Gymnasium.
Das Land stellt den Angaben zufolge zudem für die Wartburg 1,9 Millionen Euro und für Schloss, Schlosspark und Orangerie Belvedere 1,225 Millionen Euro Kofinanzierung bereit. Die anderen Stätten in Weimar werden durch die Stadt kofinanziert.