Die Bronzestatue Felix Mendelssohn Bartholdys am Düsseldorfer Opernhaus, 1901 vom Bildhauer Felix Buscher erschaffen, wurde dank der Initiative eines Fördervereins in der Rheinmetropole rekonstruiert. 1936 wurde es wegen Mendelssohns jüdischer Herkunft von den Nationalsozialisten zerstört.
1940 wurde dann das ursprünglich von Bürgern der Stadt gestiftete Denkmal im Zuge einer sogenannten «Metallspende» eingeschmolzen. Im Jahr von Mendelssohns 200. Geburtstag 2009 entstand im Rahmen einer Gedenkausstellung die Idee, das zerstörte Denkmal zu rekonstruieren und wieder aufzustellen. Im November 2010 wurde dazu der „Förderverein zur Wiederaufstellung des Mendelssohn-Denkmals e.V.“ unter Schirmherrschaft und Vorsitz von Oberbürgermeister Dirk Elbers gegründet.
Spenden setzen den Verein jetzt in die Lage, das rund 150.000 Euro teure Projekt autonom zu realisieren. Das Denkmal soll im Hofgarten mit Blick auf die „Deutsche Oper am Rhein“ aufgestellt werden. Die öffentliche Einweihung der von der Kunstgiesserei Rolf Kayser in Düsseldorf realisierten Rekonstruktion ist für den 27. September vorgesehen.
Der schon zu Lebzeiten als Universalgenie anerkannte Mendelssohn wirkte von 1833 bis 1835 als Städtischer Musikdirektor in Düsseldorf und schuf die bis heute gültige Basis des modernen Musik- und Theaterlebens der Stadt.