Washington - Die Nachlassverwaltung des kanadischen Musikers Leonard Cohen (1934-2016) hat die Benutzung seines berühmten Songs «Hallelujah» beim Parteitag der US-Republikaner in dieser Woche nach eigenen Angaben explizit untersagt.
Eine entsprechende Anfrage der Organisatoren sei zuvor ausdrücklich abgelehnt worden. Die Nachlassverwaltung prüfe nun ein rechtliches Vorgehen gegen die Parteitags-Organisatoren. Auch die Plattenfirma Sony bestätigte, dass eine bei ihr eingegangene entsprechende Anfrage abgelehnt worden sei. Zahlreiche andere Musiker, darunter Neil Young, Ozzy Osbourne, Elton John, die Rolling Stones, Adele und die Nachlassverwaltung von Tom Petty, haben sich in der Vergangenheit bereits darüber beschwert, dass US-Präsident Trump ihre Songs ohne Einverständnis bei politischen Veranstaltungen gespielt habe.