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Düsseldorfer Bläser-Wettbewerb «Aeolus» verzeichnet Bewerberrekord

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Düsseldorf - Der internationale Bläser-Wettbewerb «Aeolus» in Düsseldorf verzeichnet in diesem Jahr einen Bewerberrekord. Mit 256 Bewerbern aus 42 Ländern hätten sich so viele Bläser wie nie zuvor für den Wettbewerb an der Robert Schumann Hochschule in Düsseldorf beworben, teilte ein Sprecher der Einrichtung mit. Davon habe die Jury 126 Musiker ausgewählt.

51 Klarinettisten, 42 Saxophonisten und 33 Fagottisten sollen am 16. September antreten, die meisten kommen aus dem Ausland. Besonders stark war das Interesse an dem Wettbewerb den Angaben zufolge in Frankreich, den USA und den Niederlanden.

Auf die jungen Talente warten Preisgelder in Höhe von 30 000 Euro, darunter der Publikumspreis, der nach dem Abschlusskonzert am 20. September in der Düsseldorfer Tonhalle verliehen wird. Den Vorsitz der international besetzten Jury hat in diesem Jahr der Generalmusikdirektor und Operndirektor am Mecklenburgischen Staatstheater in Schwerin, Matthias Foremny.

Der von der Sieghardt-Rometsch-Stiftung und der Robert Schumann Hochschule initiierte Wettbewerb will den Veranstaltern zufolge eine Lücke in der Musikwelt schließen. Bläser hätten nur selten die Gelegenheit, vor einer hochrangigen Jury zu spielen. Um möglichst vielen Talenten eine Chance zu geben, wechselten jedes Jahr die Kategorien. 2008 hätten Flöte, Oboe und Posaune im Mittelpunkt gestanden, 2010 seien Posaune, Trompete und Tuba gefragt.

 

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