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13.000 Gäste beim 18. Usedomer Musikfestival

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Mit barocken Klängen des Oratoriums „Der heilige Kasimir“ von Alessandro Scarlatti endete am Samstag in Wolgast das 18. Usedomer Musikfestival. Das Festival widmete sich in rund 40 Veranstaltungen der Musik und Kunst Litauens. Die dreiwöchige Veranstaltungsreihe zeigte eine facetten- und umfangreiche Präsentation der Musiklandschaft des baltischen Staates, wie sie sonst nur in Litauen selbst zu finden ist.

2011 konnte das Usedomer Musikfestival die Besucherzahlen der letzten Saison, mit über 13.000 Gästen, bestätigen. Seit 2009 liegt die Auslastung bei 95%, und ein reges Medieninteresse von NDR KULTUR bis zum Litauische Staatsfernsehen ist vorhanden
 
Höhepunkte waren zwei Peenemünder Konzerte und die Auftritte der Baltic Youth Philharmonic mit dem Violinvirtuosen Mikhail Simonyan unter der Leitung Kristjan Järvi. Das Ensemble musizierte in Litauen, Russland, Polen, Dänemark, Schweden, Estland, Deutschland und erstmalig in Italien.

20 Jahre nach der durch die Singende Revolution erreichten Unabhängigkeit, zeigte sich Litauen durch seine musikalischen Aushängeschilder wie David Geringas (artist in residence), Violeta Urmana, dem ArtVio-Quartett, den Vilniaus fagotynas und dem Folklore-Ensemble Vaivora. Besonders viele zeitgenössische Werke wurden beim Musikfestival aufgeführt. Rund 20 litauische Komponisten unterstrichen mit ihren Stücken die musikalische Lebendigkeit des baltischen Staates. Das Auftragswerk vergab das Usedomer Musikfestival  an Vytautas Barkauskas, der zu den einflussreichsten Komponisten des Baltikums zählt. Die „Drei Fragmente für Viola und Violoncello“ wurden am 14. Oktober in Koserow von David Geringas und Hartmut Rohde uraufgeführt. Insgesamt waren in den drei Wochen vier Uraufführungen und drei deutsche Erstaufführungen zu erleben.

2012 steht vom 15. September bis 7. Oktober Russland im Mittelpunkt des Festivals.
 

 
 

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