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München: Förderpreis Deutscher Film wird vergeben +++ München: Zwei Gewinner teilen sich Kurzfilmpreis «Short Tiger 2004» +++ Dresden: Schloss Rammenau als Kulisse für Hollywood-Film über Dean Reed
München: Förderpreis Deutscher Film wird vergeben
München (ddp-bay). Im Rahmen des Filmfests München wird am Mittwoch (19.00 Uhr) der Förderpreis Deutscher Film verliehen. Der zum dritten Mal von der HypoVereinsbank, der Bavaria Film und dem Bayerischer Rundfunk vergebene Preis ist mit insgesamt 80 000 Euro dotiert. Er wird an einen Regisseur, einen Drehbuchautor und an je eine Schauspielerin und einen Schauspieler vergeben.
Die Jury setzt sich aus der Schauspielerin Sophie von Kessel, dem Filmkritiker Michael Althen und dem Regisseur Hans Christian Schmid zusammen. Zahlreiche prominente Gäste aus dem Showgeschäft werden erwartet.
Nominiert in die Kategorie «Regie» sind Marco Kreuzpaintner für «Sommersturm», Marcus Lenz für «Close» und Hans Weingartner für «Die fetten Jahre sind vorbei». Um die Auszeichnung «bestes Drehbuch» kämpfen Alex Buresch für «Such mich nicht» und Marco Kreuzpaintner für «Sommersturm».
Nominiert in der Kategorie beste weibliche Schauspielerin sind Franziska Jünger für «Hab mich lieb\'», Julia Jentsch für «Die fetten Jahre sind vorbei» sowie Marie-Luise Schramm für «Bin ich sexy?».
Als bester männlicher Schauspieler sind Stipe Erceg für seine Rollen in «Such mich nicht» und «Die fetten Jahre sind vorbei» sowie Renè Ifrah für «Grüße aus Kaschmir» und Kostja Ullmann für seine Rolle in «Sommersturm» nominiert. http://www.filmfest-muenchen.de
München: Zwei Gewinner teilen sich Kurzfilmpreis «Short Tiger 2004»
München (ddp-bay). Der Kurzfilmpreis «Short Tiger 2004» geht an zwei Gewinner. Die Auszeichnung wurde am Montagabend im Rahmen des Münchner Filmfestes Christoph Wermke für den Film «Abhaun!» und Johannes Weiland für den Streifen «Annie und Boo» überreicht.
Die Filmförderungsanstalt FFA verlieh damit den Preis bereits zum fünften Mal an Studenten deutscher Filmhochschulen. Er ist mit 100 000 Euro dotiert.
Aus den insgesamt 27 eingereichten Beiträgen hatte die Jury sechs Filme ausgewählt. Dem Gremium gehörten der Produzent Peter Rommel («Halbe Treppe»), Oscar-Preisträger Florian Gallenberger («Schatten der Zeit») und FFA-Vorstand Peter Dinges an.
Dresden: Schloss Rammenau als Kulisse für Hollywood-Film über Dean Reed
Dresden (ddp-lsc). Das Barockschloss Rammenau bildet offenbar die Kulisse in einem geplanten Hollywood-Film über Dean Reed. Das 1737 erbaute Barockschloss sei einer der Drehorte für den Kinofilm über das Leben des US-amerikanischen Sängers und Schauspielers, wie die «Bild»-Zeitung (Dienstagausgabe) berichtet. In Rammenau, wo Reed 1981 die Schauspielerin Renate Blume heiratete, sollen die Trauungsszenen gedreht werden. Hollywood-Star Tom Hanks übernimmt den Angaben zufolge die Hauptrolle und die Vorbereitungen. Verantwortliche Produktionsfirma ist die unter anderem von US- Erfolgsregisseur Steven Spielberg gegründete Dreamworks SKG.
Wie das Blatt zuvor berichtet hatte, unterschrieben Reeds Witwe Blume sowie sein Adoptivsohn Alexander bereits einen Vertrag, mit dem sie sich verpflichten, für das Drehbuch ihr Wissen zur Verfügung zu stellen. Die beiden werden aber selbst keine Rollen in dem Film übernehmen.
Hanks hatte sich Anfang 2003 auch mit Ex-DDR-Staatschef Egon Krenz in Berlin getroffen, um ihn um seinen Rat als Zeitzeugen zu fragen. Krenz und Reed sollen lange Jahre befreundet gewesen sein. 1986 starb der Künstler in der DDR unter mysteriösen Umständen.
Der 1938 in Denver geboren Reed drehte seit Ende der 60er Jahre Filme in Europa, vor allem Italo-Western. 1972 blieb er in Ost-Berlin. Die DDR machte Reed zu ihrem Vorzeige-Amerikaner. Er drehte Filme für Kino und Fernsehen, spielte Platten ein. 1986 fand man ihn tot in einem Autorwrack im Zeuthener See nahe Berlin. Die Umstände des Todes wurden nie gänzlich geklärt.